Kogel-Street-News machen zweiten Platz in Berlin

Von: nai
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Stolberg. Sie lassen sich in Berlin feiern: Die jungen Redakteure der Schülerzeitung „Kogel-Street-News“ (KSN) haben bei dem landesweiten Schülerzeitungswettbewerb „Kein Blatt vorm Mund“ den zweiten Platz gemacht. Mit der Zeitung zum Thema „Geschichte der Sinti und Roma“ konnten die knapp vierzig Schüler, die in einzelnen Kleingruppen arbeiten, die Jury überzeugen.

KSN ist eine Erfolgsgeschichte die kein Ende nehmen will. Für die Schüler der Stolberger Ganztagshauptschule an der Kogelshäuserstraße ist das Beste gerade gut genug, und das Ergebnis ist die Ehrung als zweitbeste Schülerzeitung von allen deutschen Hauptschulen. Die Zeitung erschein meist nur ein bis zweimal im Jahr. Dafür gibt es immer eine informative, mit Intelligenz, Witz und Charme gestaltete Ausgabe. Nicht nur Mitschüler und Eltern sind davon begeistert - die Schülerzeitung hat bereits so viele Preise eingeheimst, dass es nicht leicht ist, den Überblick zu behalten.

Hinter den engagierten Jugendlichen steht Claudia Titz. Sie war es, die die Zeitung 2003/04 mit einem Kollegen ins Leben gerufen hat. Seit 2008 wird die Schülerzeitung, teilweise mehrmals jährlich, ausgezeichnet. Der zweite Platz in Berlin ist die 16. Auszeichnung der Schülerzeitung. Die Preisgelder haben es Titz ermöglicht, ein anständiges Notebook, Spiegelreflexkameras, verschiedene Objektive und, anstatt mit normalem Office Programm zu arbeiten, eine Layoutsoftware anzuschaffen.

Aber Technik und Optik allein gewinnen noch keine Preise – auch der Inhalt muss stimmen: Die Schülerjournalisten geben ihren Heften einen roten Faden. Sie vertiefen sich monatelang in ein Thema, das dann aus verschiedenen Sichtweisen bis ins Detail beleuchtet wird. Intensive Recherchearbeit, gute Kommunikation und Einsatzbereitschaft, die nicht selten über die reguläre Schulzeit hinausgeht: Das eigentliche Erfolgsgeheimnis der Zeitung sind wohl die Schüler.

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