Stolberg - Knappe und Büsbach trennen sich wieder

Knappe und Büsbach trennen sich wieder

Von: Robert Flader
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Handschlag auf die Zusammenarb
Handschlag auf die Zusammenarbeit: Arthur Knappe (Mitte) und Adler-Vorsitzender Günter Samens (rechts) Anfang April. Foto: L. Franzen

Stolberg. Die Hoffnungen waren groß am Kranensterz. Mit Arthur Knappe als Obmann wollte Adler Büsbach in der kommenden Saison angreifen und einen der ersten acht Plätze der Kreisliga B belegen, die aufgrund der Kreisliga-Reform für den Klassenerhalt nötig sein werden.

Anfang April wurde Knappe als neuer Manager vorgestellt und sollte als Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft fungieren. Nun, nach gerade einmal sieben Wochen im Amt, trennen sich die Wege des 59-Jährigen und des Traditionsvereins wieder.

Offiziell in beiderseitigem Einvernehmen, wie Knappe auf Anfrage unserer Zeitung sagt: „Wir haben vereinbart, dass ich mir den Klub zwei Monate lang anschaue und wir danach gemeinsam eine Entscheidung treffen.” Die Entscheidung sieht nun so aus, dass der FC und sein Obmann die kommende Saison nicht mehr gemeinsam angehen werden, auch wenn Vereinsvorsitzender Günter Samens sagt: „Arthur Knappe wird uns weiterhin beratend zur Seite stehen.”

Das zunächst bis Saisonende befristete Engagement wollte Knappe ursprünglich nutzen, „um zu sehen, wie der Verein aufgestellt ist”. Sein Fazit: „Er ist auf allen Ebenen top besetzt. Er braucht mich nicht.”

Der ehemalige Trainer, der auch als Fachwart Fußball im Stadtsportverband tätig ist, gibt aber auch zu, dass seine Ideen zur künftigen Ausrichtung des Klubs sich nicht „in allen Punkten” mit denen der Vereinsführung gedeckt hätten, so dass eine rechtzeitige Trennung vor der neuen Saison „die vernünftigste Entscheidung war”.

Davon konnte Anfang April noch keine Rede sein. Die Verpflichtung Knappes wurde als wegweisende Entscheidung für den Kreisligisten gesehen.

„Im Nachhinein”, sagt Samens, „war die Präsentation vielleicht etwas zu forsch.” Knappe sollte als Manager die Weichen stellen, „er wollte Sachen ändern, die aber für uns zu professionell gewesen wären. Da spielte auch das Finanzielle eine Rolle”, sagt der Vereinsvorsitzende.

Letztlich sei sich Knappe in seiner Funktion als Büsbacher Obmann „überflüssig und gelangweilt” vorgekommen.
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