Stolberg - Kleine und große Träume in Miniatur werden zum Leben erweckt

Kleine und große Träume in Miniatur werden zum Leben erweckt

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Stolberg. Seit vielen Jahren ergänzt der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein erfolgreich den Weihnachtsmarkt der Kupferstädter

Weihnachtstage mit seiner traditionellen Ausstellung „Meine Heimat”. In diesem Jahr wurde der Leitsatz: „Modelle - Träume in Miniatur” ausgewählt.

Es ist den Veranstaltern gelungen, Vereine und Modellbauer aus der Region zu gewinnen, die ihr Können, Ausdauer und Freude an der Miniatur in der Burg-Galerie präsentieren. Den größten Raum benötigen die Mitglieder des Modellflugclubs Stolberg mit ihren Flugmodellen. Schiffsmodelle des Stolberger Modellbauclubs bringen ebenfalls die Augen der Kinder zum Leuchten.

Eine große Zahl von Trucks und Autos präsentiert Stefan Bossmann. Seine besondere Liebe gehört dem „Altern” der Fahrzeuge. Dabei liegt die besondere Kunst darin, die Modelle künstlich mit Gebrauchsspuren - bis hin zu Unfallschäden - auszustatten. Erst dadurch verwandeln sich die fabrikneuen Modelle zu persönlichen Unikaten. Ergänzt wird die Präsentation durch zwei Dioramen.

Besondere Erwähnung verdient ein Schülerprojekt des St. Ursula Gymnasiums, Aachen, welches das Thema „Erneuerbare Energien” in Form eines Mini-Windrad-Modells bearbeitet hat. Am 21. Juni 2010 wurde das Mini-Windrad-Modell zum ersten Mal zusammengebaut. Dabei übten auch die handwerklichen und elektronischen Geschicklichkeiten einen besonderen Reiz auf die Schülerinnen aus. Mit dieser Aktion sollten besonders Schülerinnen angesprochen werden, da der Bedarf an Ingenieurinnen wächst.

Aus seiner Liebhaberecke hervorgeholt, hat Alexander Meurer sein Modell „R2D2” aus der Serie „Star Wars”, das er aus Lego-Technik zusammengebaut hat. Wie erwartet sieht „R2D2” futuristisch aus und kann bei einer Vorführung einem auf ihn gerichteten Lichtstrahl folgen.

Ebenfalls aus der Liebhaberecke stammt „Marvin”. Marvin ist eine Romanfigur von Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxis”). Sein Charakter als stets niedergeschlagene, traurige - ja suizidgefährdete - Figur spiegelt sich in seinem Modell mit einfachsten Mitteln überspitzt wider.

Eine andere Art von Modellfiguren beschäftigt sich mit dem Alltagsleben einer Fernmeldeeinheit im Zweiten Weltkrieg. Ein Diorama - gestaltet von Sascha Bartz - bildet eine Alltagsszene in einer „Oase vor Tobruk 1942” mit Fernmeldern des Afrika-Korps ab. In kurzfristig bekanntgemachten Vorführungen werden verschiedene Modelle zum „Leben” erweckt.
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