Kleine Safari zu Elefanten und Emus in einem Bild

Von: -jül-
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Wenn der Betrachter bei der Ausstellung im Zinkhütter Hof „auf Safari“ geht und die Bilder von Uli Aschenborn aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, entdeckt er auch unterschiedliche afrikanische Motive. Da werden dann beispielsweise aus Elefanten in einem Bild Emus.
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Wenn der Betrachter bei der Ausstellung im Zinkhütter Hof „auf Safari“ geht und die Bilder von Uli Aschenborn aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, entdeckt er auch unterschiedliche afrikanische Motive. Da werden dann beispielsweise aus Elefanten in einem Bild Emus.

Stolberg. Die Morphose ist ein Thema in den Arbeiten von Uli Aschenborn. Dabei setzt der Professor für Bauingenieurwesen an der Kölner Fachhochschule bei den Veränderungen seiner Werke nicht auf die zeitliche Entwicklung. Die Morphose ist vielmehr eine Frage des Standpunktes.

Da lohnt es sich schon, eine kleine „Safari“ durch das Bistro des Museums Zinkhütter Hof zu unternehmen, um den vielfältigen Seiten Afrikas in Aschenborns Bildern auf die Spur zu kommen.

Eine Auswahl seiner spannenden Tier- und Landschaftsbilder ist noch bis zum kommenden Sonntag zu sehen. Und so wie das gemütliche Bistro keine großen Wege zu lässt, braucht man auch bei der Bilder-Safari keine großen Sprünge zu machen, um springende Raukatzen oder sich verändernde Wildtiere zu erleben. Es ist alles nur eine Frage der Perspektive. Man braucht nur einen Schritt nach rechts oder links des Bildes zu gehen, dann werden aus einer kleinen Elefantenherde zwei Emus oder auch Eingeborene.

Es ist die besondere Maltechnik, mit der Uli Aschenborn diesen Wandel im Blick des Betrachters bewirkt. Chamäleon-Technik nennt er diese erstaunlich veränderliche Kunst in seinen geradezu naturalistischen Werken.

Ein Hauch von Afrika weht durch dieses der Industriehistorie gewidmete Museum. Die Faszination der Natur des schwarzen Kontinents steht in einem angenehmen Kontrast zu den Relikten von Zink-, Nadel- und Messingindustrie. Man braucht auch keine Angst zu haben, wenn man den Eindruck hat, auf Schritt und Tritt von Blicken geradezu verfolgt zu werden. Es sind nur die Augen des Leoparden, der fasziniert auf Leinwand gebannt, seinem Betrachter in die Augen blickt, wie eine echte Großkatze ihre Beute.

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