Klare Worte an Kritiker des kostenlosen Parkens

Von: Toni Dörflinger
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Stolberg. Zeit, um Bilanz zu ziehen: Das dachte sich auch Wolfgang Philipp Weber, der seit einem Jahr die örtliche Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (Mit) leitet.

„Es ist uns gelungen, Akzeptanz zu erzeugen und unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen”, versicherte Weber. Als Erfolg bezeichnete Weber auch die Umstrukturierungen innerhalb des Vorstandes. „Es ist uns gelungen, die anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen”, lobte der Vorsitzende, der danach bei der Jahreshauptversammlung im Parkhotel Hammerberg das Wort an seinen Stellvertreter Martin Hennig weitergab.

Hennig erinnerte an die vierteilige Vortragsreihe zur Integration von Langzeitarbeitslosen, Nutzung der Potenziale von Migranten, zu Patent- und europäischem Arbeitsrecht. Auf die Parksituation in Oberstolberg angesprochen, plädierte Hennig für zwei Stunden lang gebührenfrei nutzbare Stellplätze. „Die Kritiker aus der Ratsmehrheit müssen endlich einsehen, dass der Wille der Bürger und des Einzelhandels nach freiem Parken einem politischen Auftrag gleichzusetzen ist.” Hennig, der als Beispiel für gebührenfreies Parken die sogenannte „Blaue Zone” auf dem Donnerberg anführte, hat die Idee, dafür die in Oberstolberg aufgestellten Parkscheinautomaten vorübergehend außer Betrieb zu setzen. „Ein übergestülpter Sack reicht völlig aus”, meinte der stellvertretende Vorsitzende, der als weiteres Thema das Burgcenter ansprach: „Wir wollen mit dem neuen Eigentümer Gespräche darüber führen wie sich nach einem Jahr Betriebszeit das Einkaufszentrum entwickelt hat. Dazu gehört auch der derzeitige Vermarktungsstand”, so Hennig.

Vermarktungsstand und -erfolg sollen auch Gegenstand eines Gesprächs sein, dass die Mittelstandsvereinigung mit den ansässigen Firmen im Gewerbegebiet Camp Astrid führen will. Hennig gab bekannt, dass Firmenbesuche künftig als offene Informationsverstaltungen betrieben würden.
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