Kita Gressenich nach Umbauarbeiten eingeweiht

Von: mepo
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Ein Hoch auf uns“, singen die Kinder bei der Einweihung der städtischen inklusiven Kindertageseinrichtung Gressenich aus vollem Halse. Bürgermeister Tim Grüttemeier und Kita-Leiterin Vicky Rogas halten die Eröffnungsreden. Foto: M. Polat

Stolberg-Gressenich. Begeisterte Eltern, Geschwister und Großeltern bevölkern am Wochenende die städtische inklusive Kindertagesstätte in der Parkstraße und klatschen Beifall für die Kinder, die ein buntes Begrüßungsprogramm präsentieren. Mit ebenfalls bunten Luftballons sausen die kleinen Mäuse und Raben über das Außengelände.

Denn egal in welcher Kindergartengruppe sie auch sind, im Kindergarten Gressenich zählt die Vielfalt und die Gemeinschaft: „Die Luftballons sind ein Zeichen der Vielfalt. Und dafür, dass jedes Kind einzigartig ist, aber auch ein Zeichen dafür, dass wir alle zusammengehören“, sagt Kita-Leiterin Vicky Rogas in ihrer Eröffnungsrede.

Die umfassenden Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen in der Kindertageseinrichtung begannen Ende des Jahres 2015. Das Planungsbüro Glashaus Architekten aus Aachen, das auch 1988 für den Bau der Kita zuständig war, wurde im August 2015 mit den Umbaumaßnahmen betraut. Während der Bauarbeiten ist eine Gruppe in die Kindertagesstätte Schevenhütte ausgelagert worden und so konnte nacheinander ein Gebäudeteil nach dem anderen umgebaut werden, ohne dass die Kita Gressenich geschlossen werden musste.

Rund zwei Jahre später sind die Baumaßnahmen nun abgeschlossen. Vieles habe sich in der Kindertageseinrichtung Gressenich verändert: „Der Wickelbereich und die Schlafräume für die Kinder unter drei Jahren wurden erweitert. Außerdem gibt es nun einen Personalraum, da unser Team von acht auf 15 gewachsen ist“, zählt Rogas auf.

Neu ist auch die Randzeitenbetreuung, die seit letztem Jahr angeboten wird: Die Öffnungszeiten wurden von 07.30 bis 16.30 Uhr auf 6.30 bis 18 Uhr verlängert. „Mit den neuen Zeiten fühlen wir uns zusammen mit den Eltern und Kindern viel wohler. Die Eltern bringen viel mehr Zeit mit und können auch mal mit in die Gruppen kommen und sich anhören, was den Tag über so passiert ist“, erzählt die stellvertretende Kita-Leiterin Sandra Hennecken.

Von den insgesamt 65 Kindern werden zurzeit 20 Kinder in den Randzeiten betreut. „Die Kindertagesstätte ist für alle Herausforderungen der Zukunft bestens ausgerüstet“, sagt Bürgermeister Tim Grüttemeiner, der ebenfalls bei der Einweihung dabei ist und eine Begrüßungsrede hält.

Nach den Umbauarbeiten beinhaltet der städtische Kindergarten in seinem Namen außerdem den Zusatz „inklusiv“: Die Einrichtung ist nun barrierefrei, was sich auch darin zeigt, dass die Türen vergrößert wurden. Zudem wurden in den Waschräumen Armstützen angebracht, damit Kinder, die im Rollstuhl sitzen, selbstständig die Sanitäranlagen nutzen können. „Die Kinder sind nicht mehr separat, sondern integriert“, freut sich Hennecke. Die individuelle Förderung der Kinder sei hierbei genauso wichtig, wie das gemeinschaftliche Aufwachsen, ergänzt Rogas.

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