Kirchengemeinde auf der Suche nach einem neuen Pfarrer

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Kornelimünster-Zweifall. Gleich drei größere Veränderungen stehen der Evangelischen Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall ins Haus. Zum 1. Juni 2014 sucht sie einen neue Pfarrer, an der Kirche werden Bau- und Renovierungsmaßnahmen erforderlich, und auch die Orgel bedarf einer Erweiterung.

Mit dem Lied „In dir ist Freude“ wurde die Gemeindeversammlung in Kornelimünster eröffnet, ehe Pfarrer Harald Fenske frohe und weniger frohe Botschaften verkündete. So über das Besetzungsverfahren, denn Fenske geht am 31. Mai 2014 in den Ruhestand. Bis dahin gilt es, einen Nachfolger gefunden zu haben. Die Landeskirche hat die erste Pfarrstelle zum 1. Juni 2014 zur vollen Wiederbesetzung freigegeben, wobei sie diesmal das Vorschlagsrecht besitzt.

Gegenüber unserer Zeitung sagte Harald Fenske, die Aussichten, rechtzeitig die Pfarrstelle besetzen zu können, seien recht gut. „Wir sind eine attraktive Kirchengemeinde, wir haben ein gutes Gemeindeleben, wir hoffen auf eine rasche Lösung.“ Immerhin ist Fenske seit 30 Jahren in dieser Kirchengemeinde tätig. Auf eventuelle Kirchenaustritte angesprochen, meinte der Pfarrer spontan, davon könne hier nicht die Rede sein.

Noch keine Bewerber

Noch gebe es keine Namen, keine Bewerbung. Ob es zu einer Vakanz kommen könne, vermochte Fens­ke nicht zu sagen. Wenn Bewerbungen vorlägen, könne man Kontaktgespräche anberaumen und Probepredigten einleiten. Das Presbyterium entscheide, wer hier tätig sein werde. Ob Pfarrerin, Pfarrer oder Pfarrer-Ehepaar, alle seien willkommen.

Anfang des neuen Jahres könne es kurzfristig zu Änderungen des Predigtplanes kommen, wenn Bewerber sich im Rahmen einer Probepredigt der Gemeinde vorstellen würden. Harald Fenske, der in diesem Monat nach Roetgen zieht, wird von dort aus den pfarramtlichen Dienst ausüben.

Harald Zurhelle sprach erforderlichen Bau- und Renovierungsmaßnahmen an. Dabei seien größere und kleinere Arbeiten vorgesehen. So auch die Renovierung des Pfarrhauses. Schwierigkeiten gebe es in Zweifall, wo ein Haus über einen längeren Zeitraum bereits leerstehe und Einnahmeverluste verursache. Eine Umgestaltung werde angestrebt, aber konkrete Pläne existierten noch nicht.

Neue Orgel kommt nicht infrage

Die Orgel in der Kirche in Kornelimünster aus 1984 sei nunmehr in die Jahre gekommen, wurde ebenfalls berichtet. Damals noch ausreichend, habe sich heute einiges verändert. Ein neues Instrument (250 000 Euro) komme nicht infrage, das Konzept sehe eine Aufstockung vor.

Zusätzliche Register werden auf das Hauptwerk installiert, einige ausgetauscht. Nur so könne eine Klangverbesserung erreicht werden, war zu hören. Nach Ostern 2014 soll es losgehen; die Kosten lägen bei etwa 90 000 Euro. 50 000 Euro will man an Spenden einholen. Angeboten werden „Pfeifenpatenschaften“, eine kleine für 20 Euro bis hin zu 1000 Euro. Man hofft, in der nächsten Sitzung des Presbyteriums beraten und beschließen zu können.

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