Kindergarten „Im Hahn“ muss nach Brand geschlossen bleiben

Von: -jül-
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Ein Schwelbrand in der Kindertagesstätte „Im Hahn“ richtete mit seiner Rauchentwicklung einen so großen Schaden an, dass die Einrichtung geschlossen bleibt und saniert werden muss. Foto: Roeger

Stolberg-Mausbach. Kleine Ursache, große Wirkung: Nach einem Schwelbrand in der Kindertagesstätte „Im Hahn“ bleibt die städtische Einrichtung am Mausbacher Rektor-Soldierer-Weg vorerst geschlossen.

Die betroffenen 50 bis 60 Kinder werden derweil im Kindergarten Schevenhütte und in Räumen der Mausbacher Grundschule unterkommen können, so dass „wir eine ortsnahe Unterbringung mit kurzen Wegen gewährleisten können“, erklärte Fachbereichsleiter Willi Seyffarth auf Anfrage unserer Zeitung. Die Betreuung dort übernimmt das reguläre Personal der Kita „Im Hahn“.

Am Dienstag gegen 19.51 Uhr informierte eine eintreffende Reinigungskraft, die Brandgeruch in der Kita wahrnahm, die Feuerwehr. Sie rückte mit rund 20 Kräften der Hauptwache sowie der Löschgruppen Mausbach und Vicht an, berichtete Feuerwehrsprecher Michael Konrads. Unter Atemschutz ging ein Trupp vor – und löschte den Brand rasch mit einer Kübelspritze: ein Schaf-Kuscheldecke und ein Blumengesteck kokelten vor sich hin. Allerdings hatten die schmorenden Kleinteile für eine immense Rauchentwicklung gesorgt. Die Kita musste längere Zeit durch die Feuerwehr gelüftet werden, muss aber für den Betrieb erst einmal geschlossen bleiben.

„Wir müssen erst das Ergebnis der chemischen Analyse abwarten und ein Sanierungskonzept erarbeiten“, erläuterte Seyffarth das weitere Prozedere. Ergebnisse sollen in der kommenden Woche vorliegen. Ziel soll es sein, die Einrichtung spätestens zum nächsten Kindergartenjahr komplett in Betrieb nehmen zu können. Je nach Umfang von Schäden bzw. Ausmaß der Sanierung hofft der Jugendamtsleiter zumindest Teile des Kindergartens früher wieder in Betrieb nehmen zu können. Planmäßig hätte die Tagesstätte ohnehin zu Beginn der Sommerferien geschlossen.

Die wird derzeit ausgebaut, um eine Betreuung von unter Zweijährigen gewährleisten zu können. Dazu müssen Differenzierungsräume und Sanitärbereiche geschaffen werden.

Während am Abend des Brandes noch Ungewissheit über dessen Ursache herrschte, gehen neuere Erkenntnisse der Polizei davon aus, dass Schweißarbeiten ursächlich für das Ausbrechen des Feuers gewesen sein könnten. Die Stolberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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