Kinder leben wieder gefährlicher auf Stolbergs Straßen

Von: gro
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Stolberg. Kinder leben auf Stolbergs Straßen offensichtlich wieder gefährlicher. Diesen Schluss lässt zumindest die am Dienstag präsentierte Unfallstatistik der Polizei zu. Demnach verunglückten 2008 im Stadtgebiet insgesamt 30 Kinder und somit sieben mehr als im Vorjahr.

Sieben dieser Unfälle wiederum ereigneten sich auf dem Schulweg (2007: 3). Einen Schwerpunkt bildete dabei eindeutig die Innenstadt.

Zügig auf Häufung reagiert

„Viermal haben sich die Kinder nicht richtig verhalten, zweimal war das Verhalten von Autofahrern ursächlich für den Unfall. In einem Fall war ein 11-jähriges Kind ohne Fremdeinwirkung mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule gestürzt”, ging Pressesprecher Paul Kemen gegenüber unserer Zeitung ins Detail.

Die Polizei hat nach eigener Aussage in der Zwischenzeit auf die negative Tendenz reagiert. „Die Verkehrssicherheitsberater haben unmittelbar nach der Häufung der Schulwegunfälle verstärkt präventive und repressive Aktionen im Bereich von Schulen durchgeführt. Vornehmlich waren das Geschwindigkeitskontrollen”, berichtet Kemen. An den Schulen selbst sind die Aktionen „Hell fällt auf” und „Sicher mit dem Fahrrad unterwegs” verstärkt worden.

Der Blick auf die Gesamtstatistik bietet derweil ein freundlicheres Bild: Mit 1391 Unfällen insgesamt weist die Stolberger Statistik einen Verkehrsunfall weniger als 2007 auf und liegt damit gänzlich im Trend von Stadt und Kreis Aachen, wo die Zahl mit in der Summe 18.800 ebenfalls stagnierte.

Weniger geschädigte Personen

Niedriger als 2007 ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, die um 20 auf 148 zurückging, sowie die der verunglückten Radfahrer(22/24). Entsprechend fällt auch die Statistik aller Verunglückten aus: 2008 wurden in der Kupferstadt 181 (2007:206) registriert. Derweil wurde wurde im vergangenen Jahr wie auch 2007 ein Mensch in Stolberg bei einem Verkehrsunfall getötet.
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