Kinder-Kulturveranstaltungen: Schlechte Resonanz beim Testlauf

Von: dim
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Die Auftaktveranstaltung des kostenlosen Kinder-Kulturprogramms war bestens vorbereitet und qualitativ hochwertig – dennoch blieben die meisten Plätze leer. Foto: D. Müller

Stolberg. Auf drei großen Tischen sind liebevoll zahlreiche Bastelutensilien drapiert, in mehreren Räumen sind sieben goldene Schlüssel versteckt, damit die Kleinen auf eine spannende Schatzsuche gehen können, und der Rittersaal der Burg ist zu einem Krönungssaal geworden, denn beim Finale des Märchen-Mitmach-Programms wird aus jedem Kind eine Königin oder ein König.

Während die Kleinen den Geschichten lauschen und selbst aktiv sind, können die Eltern auf dem oberen Burghof bei bestem Wetter in der Sonne sitzen und sich von der Gastronomie verwöhnen lassen.

Kulturmanager Max Krieger hat im Rahmen des städtischen Kulturprogramms neue Angebote für Kinder hinzugefügt, und die Märchenerzähler Karlheinz Schudt und Rita Maria Fröhle haben die Auftaktveranstaltung bestens vorbereitet.

Die Resonanz indes war sehr bescheiden: Nur wenige Kinder und Erwachsene haben das qualitativ hochwertige und kostenlose Angebot wahrgenommen. „Es ist sehr schade, dass dieser erste Test nicht gut angenommen wurde“, meint Krieger, der aber auch betont, die Hoffnung nicht aufgeben zu wollen, da noch weitere Veranstaltungen für Kinder folgen.

Ein gewisses Maß an Unverständnis bleibt jedoch beim Kulturmanager zurück: „Das Angebot für Stolberger Kinder und ihre Eltern ist kostenfrei und im Kulturflyer der Kupferstadt abgedruckt. In der Presse wurde mehrfach darüber berichtet, und nicht zuletzt sind alle Stolberger Grundschulen angeschrieben worden, um auf die Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Die sehr schlechte Resonanz ist schwer zu verdauen und kaum zu verstehen.“

Einen Lichtblick aber gebe es immerhin, beschreibt Krieger: „Für das Märchen-Erzähl-Programm im Oktober hat sich jetzt die Kindertagesstätte Auf der Liester mit 20 Kindern und drei Erwachsenen angemeldet. Es wäre schön, wenn weitere Kitas und Grundschulen diesem Beispiel folgen.“

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