KG Kupferstädter Kameraden begeistert die weiblichen Jecken

Von: Toni Dörflinger
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Flotte, gut gelaunte Tänzer: Ferdi Keldenich (v.l.), Frank Plum, Arndt Vroomen, Rainer Andrich und Sören Radermacher gaben auf der Damensitzung eine gute Figur ab. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Eine Damensitzung ohne Männer? Das könnte funktionieren, wenn nicht die Männer zur eigenen Belustigung auf der Bühne gebraucht würden. Darum ließen sich auch die fünf Männer aus der Vorstandsriege der KG Kupferstädter Kameraden nicht lange bitten, die eigene Damensitzung im Saal des Münsterbuscher Jugendheimes mit einer ebenso schwung- wie humorvollen Choreografie zu bereichern.

„Lieber hier blamieren als anderswo“, versicherte Arndt Vroomen, Geschäftsführer der Kupferstädter Kameraden, der – mit Bikini und Perücke ausgestattet – den Vortänzer mimte. Mit dabei war auch Ferdi Keldenich, Präsident und Vorsitzender der KG, der sich wie Mitstreiter ein Baströckchen angezogen hatte. Doch eine Blamage wurde der Auftritt des Quintetts beileibe nicht. Denn den rund 100 Frauen im Saal, die sich als Hippies, Schlümpfe, Piraten, Sheriffs und Micky Mäuse verkleidet hatten, gefiel die Darbietung. Lautstark feuerten sie ihre Männer an und verlangten Zugaben.

Fantasievolle Choreographie

Dem in nichts nachstehend präsentierten sich die „Männer 09“ vom Donnerberg, die ebenfalls mit einer fantasievollen Choreographie aufwarteten. Ihnen folgte das Männerballett aus Eschweiler-Weisweiler, das ebenso wie die Männertanzgruppe von St. Franziskus zu begeistern wusste. Hahn im Korb bei der holden Weiblichkeit war auch Pascal Dreeßen aus Heinsberg, der gut gelaunt als DJ Padre eine bunte Mischung aktueller Charts bot.

In bester Stimmung war auch Stadtprinz Edilio I. (Gonzales), der von der Prinzengarde der KG Erste Große und dem eigenen Hofstaat begleitet wurde. Sein Lied, ein Ausdruck spanischer Lebensfreude, heizte die gute Laune zusätzlich an. Doch so ganz ohne Frauen lief das Bühnengeschehen dann doch nicht ab. Das stellte unter anderem Helga Schmitz aus Nettetal, alias Oberschwester Helga, unter Beweis, die wortgewaltig und humorvoll Anekdoten aus dem Krankenhausalltag preisgab. Für die KG Kupferstädter Kameraden war die Damensitzung der Auftakt für ein ereignisreiches Wochenende. Schließlich waren die darauf folgen Tage vom Regiments- und Jugendbiwak gekennzeichnet.

Angesichts des gut gelaunten Publikums und der großen Resonanz, die die Veranstaltung fand, gab sich Ferdi Keldenich zufrieden: „Wir haben klein begonnen und uns stetig gesteigert. Auch für das nächste Jahr ist eine Damensitzung fest eingeplant“.

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