KG Echte Frönde: Verdienstorden des Komitees für Jürgen Kapust

Von: Christoph Hahn
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Die KG Echte Frönde trägt ein junges Gesicht: Gardistinnen, Mariechen und andere Talente im Kinder- und Jugendalter standen bei der Sitzung im Jugendheim Münsterbusch für die gute Nachwuchspflege dieser Karnevalsgesellschaft. Auch KG-Präsidentin Andrea Müller (ganz links) zeigte sich davon angetan. Foto: Christoph Hahn

Stolberg-Münsterbusch. Von ihrer besten Seite zeigten sich die Aktiven der KG Echte Frönde bei ihrer jüngsten Sitzung im Jugendheim Münsterbusch am Rotdornweg. Moderiert von Präsidentin Andrea Müller, rollte vor den gut gelaunten Besuchern ein Programm mit einer Länge von stolzen sechs Stunden ab.

Dass die Echten Frönde in der gesamten Städteregion beliebt sind, dokumentierte schon die starke Präsenz von Gastgesellschaften. Der Bardenberger Prinzengarde fiel sogar die Ehre zu, mit ihrem Einzug auf die Bühne die Sitzung zu eröffnen. Die Prinzengilde aus Eschweiler-Bergrath sorgte mit ihrem Fanfarenzug für kräftigen Wirbel.

Einen nicht minder guten Eindruck machte die Stadtgarde Herzogenrath. Außerdem mit dabei waren: Showtanzgruppe Nothberg, Orjenal Münsterjonge, Grün-Weiß Lichtenbusch, Teuflische Jecke und – kurz vor Schluss – die Erste Große mit Prinz Holli I..

Wenn auch ein wohldosierter Anteil von Gastkünstlern wie den Zwei Hillije aus Köln und den Inde-Rebellen die Programmfolge auflockerte und bei den Jecken im Saal des Jugendheims auch bestens ankam, war das immer noch die halbe Miete, denn einen Gutteil des Programmes bestritten die Gastgeber in eigener Regie.

Gute Nachwuchsarbeit

Dabei zeigten die Frönde immer wieder, dass sie gute Aussichten für die Zukunft haben. Auf der Bühne zeigten sie sich immer wieder mit jungen Gesichtern und konnten so auch einige Male die Früchte einer guten Nachwuchspflege ernten.

Während die „große Marie“ Katrin Hilse aussetzen musste, trugen Protagonisten wie das Bambini-Tanzpaar Raphael Anhuth/Fiona Eeman, Kindermariechen Lea Wenzler sowie die Mädels der Jugend- und der Tanzgarde den Ausrichtern der Sitzung Sympathien ein. Ausdrücklich lobte auch Josef Behlau, Präsident des Stolberger Karnevalskomitees und somit einer der tonangebenden Jecken der Kupferstadt, seinen Respekt.

Der war freilich nicht (nur) nach Münsterbusch gekommen, um die jungen Talente in Augenschein zu nehmen – Behlau wollte auch und vor allem einen Mann aus den Reihen der Organisatoren die gebührende Ehre zu erweisen: Jürgen Kapust erhielt den Verdienstorden des Komitees, den jede Gesellschaft einmal im Jahr für ein besonders rühriges Mitglied beantragen kann.

Verdient

Dass Kapust die Auszeichnung verdient hat – daran ließ Frönde-Präsidentin Müller nicht den geringsten Zweifel: „Immer, wenn es etwas zu tun gibt, ist der Jürgen da“, umschrieb sie ebenso schlicht wie einleuchtend dessen Meriten.

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