Kein schöner Anblick: Rost an allen Ecken

Von: oha
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Das Gitter entlang der Eisenbahnstraße ist entweder verrostet oder überhaupt nicht mehr vorhanden. Foto: O. Hansen

Stolberg. Der Metallzaun zwischen Gehweg und Gleisen entlang der Eisenbahnstraße wirkt nur noch erbärmlich. Ursprünglich war das Material wohl einmal hell grün, jetzt ist es über weite Strecken braunrot durchgerostet. Kein schöner Anblick für Besucher der Stadt, die Stolberg von Atsch aus ansteuern.

Hinzu kommt: Etliche Elemente im Gitter fehlen, der Zutritt auf die Schienen der Euregiobahn ist ungehindert möglich. Eine gefährliche Situation.

Wo das etliche Jahrzehnte alte Metallgitter noch steht, ist es nicht nur verrostet. Die einzelnen spitzen Streben sind in alle Richtungen verbogen. Die Befestigungssteine sind längst aus dem Fundament heraus gebrochen. Wer dort vorbei geht, womöglich von der Haltestelle der Euregiobahn aus Richtung Atsch, sollte jedenfalls die Augen offen halten, um nicht zu stürzen oder sich an Metall zu verletzten. Vielleicht bemerkt der Fußgänger dann ja auch die kleine Tafel, die in einer der Zaunlücken auf die historische Spiegelmanufaktur jenseits der Gleise hinweist.

Bei der Stadt will man mit diesem Schandfleck nichts zu tun haben. Ihren Teil des Gitters von der Nikolausstraße aus bis zur Eschweiler Straße entlang des Vichtbaches habe man unlängst erst neu streichen lassen, betont Pressesprecherin Petra Jansen. Das Gitter ist denn auch wieder ansehnlich. Und für den Rest des Gitters Richtung Atsch sei der Besitzer der Gleisanlagen, also die Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS), zuständig, so Jansen.

Bei der EVS ist man sich da allerdings nicht so sicher. Zunähst müsse die Grundstücksfrage geklärt werden, bevor entschieden werden könne, ob das Gitter auf seiner ganzen Länge ersatzlos abmontiert oder ein neuer Zaun entlang der Schienen errichtet werde, so Geschäftsführer Thomas Fürpeil auf Anfrage.

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