Kein Modellversuch, sondern Geldmangel: Tempo 30 auf der L 238

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no money, no tempo
Die Fahrbahn der L 238 zwischen Zweifall und Mulartshütte ist nach dem Winter in einem so schlechten Zustand, dass aus Gründen der Verkehrssicherheit auf einem rund zwei Kilometer langen Abschnitt das Tempo auf 50 km/h und im Kernbereich sogar auf 30 km/h reduziert werden musste. Foto: J. Lange

Stolberg. Immer wieder erschallt in den Dörfern der Kupferstadt der Ruf nach Tempo 30 auf Durchgangsstraßen des Landes. Die wurden durch den Landesbetrieb Straßenbau wie auch durch die Polizei ebenso regelmäßig zurückgewiesen mit dem Argument der Abwicklung überörtlicher Verkehre.

Verfechter der Temporegelung schöpften Hoffnung, das Land teste mit einem Modellversuch auf der Landesstraße 238 zwischen Zweifall und Mulartshütte nun doch die Einführung von Tempo-30-Strecken. Weit gefehlt, erklärte der Landesbetrieb Straßenbau auf Anfrage.

Denn ganz schlicht und einfach sei nach dem letzten Winter die Fahrbahn in einem so schlechten Zustand, dass aus Gründen der Verkehrssicherheit auf einem rund zwei Kilometer langen Abschnitt das Tempo auf 50 km/h und im Kernbereich sogar auf 30 km/h reduziert werden musste.

Denn das Budget ist aufgebraucht, Geld für eine rund 0,3 Millionen kostende Erneuerung der Fahrbahndecke fehle. Die Mittel dafür sind beim Land angemeldet. Sollte Düsseldorf sie im Haushalt berücksichtigen, könne nächstes Jahr der Abschnitt der L 238 saniert werden.
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