Kegler sorgen sich um den Nachwuchs

Von: lkf
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Freut sich über das Geschenk von Stefan Kummer (l.) von der Sparkasse: der jüngste Stolberger Kegler, Steffen Fürster. Foto: L. Franzen

Stolberg. „Wie lange schon in Stolberg gekegelt wird, kann keiner sagen”, erzählt Dieter Düppengießer, Geschäftsführer des Stadtverbands der Stolberger Kegler. Die Stadtmeisterschaften werden in der Kupferstadt jedoch bereits seit mehr als 30 Jahren ausgekegelt und so sind im Rolandshaus auch in diesem Jahr die besten Kegler der abgelaufenen Spielzeit 2008/09 für ihre Leistungen geehrt worden.

Spaß, Freude und Tradition

An den Meisterschaften hatten im vergangenen Jahr elf Mannschaften teilgenommen. Im Einzelwettbewerb waren 96 Sportler angetreten. Spaß, Freude, Traditionsbewusstsein und Wettbewerbsgeist seien bei den Kegelwettkämpfen eng miteinander verbunden, freute sich Stefan Kummer als Vertreter der Sparkasse, die den Stolberger Kegelsport bereits seit vielen Jahren unterstützt.

Und auch Schirmherr Ferdi Gatzweiler sprach den Sportlern im Rolandshaus ein großes Kompliment aus. Die Stadt lebe von ihren einzelnen Ortsteilen und dabei spiele das Kegeln immer noch eine große Rolle.

In diesem Jahr setzte sich im Mannschaftswettbewerb das Team „Rialo” um den Stadtverbandsvorsitzenden Heinz Rügge gegen die Konkurrenz durch.

Neben dem Meisterpokal überreichte Bürgermeister Gatzweiler den Kegelfreunden die beliebten „Helpen” mit dem Stolberger Stadtwappen. Platz 2 ging in diesem Jahr an das Team „De Lehmjörese”. Dritter wurde die Kegeltruppe „Blaue Kugel”. Stadtmeister im Einzelwettbewerb darf sich in diesem Jahr Peter Lothmann aus der Gruppe B nennen, der sich in den zurückliegenden vier Monaten gegen seine übrigen 95 Konkurrenten behaupten konnte. Mit 110 Holz gelang Hubert Stommen in dem zurückliegenden Wettbewerb die beste Runde während einer Kegelpartie.

Gemeinsam mit Stadtmeister Peter Lothmann, der mit nur einem Holz weniger erfolgreich war, erhielt er für diese Leistung das Sportabzeichen in Gold. Eine tolle Leistung, denn zuletzt hatte es im Jahre 2005 mehr als ein goldenes Abzeichen bei den Stolbergern gegeben.

Mit dem Sportabzeichen in Silber wurde Jochen Blischke mit 105 Holz geehrt. Insgesamt acht Kegler, Heinz Esser, Stefan Klaes, Dominik Loogen, Hermann Loogen, Hartmut Böttcher, Peter Mathar, Josef Ripphausen und Sener Tekin erhielten das bronzene Abzeichen.

Jüngster Teilnehmer

Der erfolgreichste Spieler bei den über 70-Jährigen, heißt dieses Mal Leo Metzer, der für seine Leistung einen eigenen Seniorenpokal entgegen nahm. Ganz am Anfang seiner noch jungen Kegelkarriere steht hingegen Steffen Förster. Als jüngster Teilnehmer der Stadtmeisterschaften freute er sich über eine große Geschenktasche des langjährigen Sponsors, Sparkasse Aachen.

Leider ist das junge Kegeltalent momentan eine große Ausnahme in der Stolberger Kegellandschaft, betrachtet man den aktuellen Altersdurchschnitt der Mannschaften. Bei einer stets leicht rückläufigen Anzahl an Teilnehmern und einem steigenden Altersdurchschnitt, ist es um den Kegelnachwuchs momentan eher schlecht bestellt.

„Vor 20 Jahren waren es noch über 200 Teilnehmer”, erzählt Dieter Düppengießer. Und auch Stadtverbandsvorsitzender der Stolberger Kegler, Heinz Rügge, appellierte an die anwesenden Kegelfreunde: „Bemüht euch um Nachwuchs”.
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