Karnevalskomitee widmet Pfarrer Dawit Mesghinna eigenen Orden

Von: Toni Dörflinger
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Ehrung für einen überaus verdienten Foto: T. Dörflinger

Stolberg. „Pfarrer Dawit Mesghinna ist das Herz der Kirchengemeinde St. Franziskus“: Davon ist der örtliche Karnevalsausschuss überzeugt, der Mesghinnas 50-jähriges Priesterjubiläum zum Anlass nimmt, um den beliebten Geistlichen mit der Herausgabe eines Ordens zu ehren.

Entworfen hat den Orden, der auf seiner Vorderseite ein großes Herz und das Porträt des populären Priesters zeigt, der Grafiker und Designer Gottfried Dahmen. Erstmals zum Einsatz kommen soll der geschmackvolle Orden auf der von Hans-Josef Wellmann moderierten Karnevalssitzung, die am kommenden Sonntag um 12.11 Uhr im Franziskuskeller beginnt. Wellmann ist Ehrenpräsident des Stolberger Karnevalskomitees und verfügt hinsichtlich Sitzungsleitung und -moderation über eine langjährige Erfahrung.

Vergeben werden die Orden aber nicht vom Moderator, sondern vom Jubilar selbst, der laut Gemeinderatsvorsitzendem Gerd Düppengießer schon eine Liste mit den in Frage kommenden Ordensempfängern angefertigt hat. Da die Stückzahl des schmucken Ordens, der in Bayern angefertigt wurde, begrenzt ist, hat der Karnevalsausschuss für die Herausgabe von 300 Pins gesorgt, die zum Preis von 2,50 Euro abgegeben werden.

1964 in Casamari geweiht

Man muss die Feste feiern wie sie fallen: Denn neben dem Priesterjubiläum – geweiht wurde der aus Eritrea stammende Geistliche im Juli 1964 im italienischen Casamari –, nehmen die Mitglieder des Velauer Karnevalsausschusses noch zwei weitere Ereignisse zum Anlass, um Dawit Mesghinna einen Orden zu widmen. Schließlich lebt dieser seit 40 Jahren dauerhaft in Deutschland, und 3 x 11 Jahre ist es her, dass er die Leitung der früheren Pfarre und heutigen Kirchengemeinde St. Franziskus übernommen hat.

Den Karneval hat Mesghinna Ende der 1970er Jahre in Werth kennengelernt. Dort als Pfarrvikar tätig, sorgten die Frauen der heutigen KG Adler Werth dafür, dass aus dem Seelsorger ein Karnevalsnarr wurde, der seitdem keine örtliche Sitzung mehr verpasst.

Seine Liebe zum rheinischen Karneval hat ihm auch die Zustimmung leicht gemacht, als ihm Gerd Düppengießer Ende vergangenen Jahres die Ordensidee vorstellte. Sein Kommentar fiel eindeutig aus: „Es bekommt ja nicht jeder einen eigen Orden.“

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