Karamba Männcher im Landtag ausgzeichnet

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Die „Karamba Männcher“ Dirk Lüdtke (2. v. l.), Hardy Pauls (3. v. l.), Bernie Pauls (4. v. l.) und Manni Kern (6. v. l.) wurden vom Landtagsvizepräsidenten Oliver Keymis (5. v. l.), dem Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling (3. v. r.) und dem Präsidenten des Stolberger Karnevalskomitees Josef Behlau (2. v. r.) in Düsseldorf geehrt. Foto: A. Schmitter

Stolberg/Düsseldorf. Seit mehr als drei Jahrzehnten sind „De Karamba Männcher“ eine Kult-Mundartband über die Grenzen der Kupferstadt hinaus und aus dem Karneval, aber auch bei ganzjährig stattfindenden Feiern nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr wollen sie dennoch aufhören, als Band gemeinsam zu musizieren.

Aber zuvor wurde ihnen noch eine besondere Ehre zuteil: Manni Kern, Hardy Pauls, Dirk Lüdtke und Bernie Pauls wurden in Düsseldorfer NRW-Landtag geehrt.

Begleitet wurden sie unter anderem vom Präsidenten des Karnevalskomitees der Stadt Stolberg, Josef Behlau, und dem für Stolberg und Eschweiler zuständigen Landtagsabgeordneten, Stefan Kämmerling. In seiner Laudatio blickte Oliver Keymis, Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Landtags, bis auf die Anfänge der „Karamba Männcher“ zurück. 1985 hat sich die Band aus den Reihen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I gegründet. Die Musiker der ersten Stunde waren Manni Kern, Rainer Peitsch, Günter Hagen, Irene Scholz und Helmut Pauls.

Von Anfang hatten die „Karambas“ sich der rheinischen Mundart verschrieben, und mit Ihrer Musik wollten sie in erster Linie Stimmung und gute Laune verbreiten. Zunächst absolvierten sie hauptsächlich einige Auftritte in der Karnevalszeit.

Mit der Zeit aber erweiterte sich das Auftrittsspektrum stetig, und schnell waren „De Karamba Männcher“ neben der fünften Jahreszeit auch auf Familienfeiern, Betriebsfesten, Schützenfesten, Stadtfesten und mehr zu sehen. Ob in Sälen, Kneipen, Zelten oder bei Open-Air-Auftritten – sie fühlten sich eigentlich überall recht schnell „wie zu Hause“.

Besetzung wechselte

Im Laufe der Jahre wechselte die Besetzung immer wieder mal, bedingt durch berufliche Notwendigkeiten, durch Krankheit und schmerzliche Todesverluste. Aber eins blieb immer gleich: Eine Musik zu spielen, die Stimmung und gute Laune verbreitet. Im Stolberger Karneval wurde die Band schon bald ein Erfolgsgarant bei vielen Veranstaltungen. Die Musiker trugen eigene Kompositionen in unverfälschtem Stolberger „Platt“ vor, coverten die rheinischen Karnevalshits und präsentierten in ihren Programmen fast vergessenes original Stolberger Liedgut.

In Ihrer 32-jährigen Geschichte blieben sie immer mit beiden Füßen im Leben stehen, Starrummel war ihnen stets fremd. Wenn man sie brauchte, waren sie da. Unvergessen bleiben die zahlreichen Auftritte bei der größten Stolberger Benefizveranstaltung „Nudelbuffet“ zugunsten Stolberger Sozialeinrichtungen.

Im Landtag wurde Stolbergs älteste Mundartband dafür ausgezeichnet, dass „De Karamba Männcher“ stets „met Hätz un Siel“ für den Erhalt und die Förderung des Brauchtums Karneval spielen. Übrigens in bester musikalischer Gesellschaft, denn nach den Stolberger „Karambas“ wurde im Düsseldorfer Landtag die Kölner Band „Bläck Fööss“ geehrt.

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