Karamba Männcher feiern ihren Geburtstag mit buntem Programm

Von: mlo
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Sie feierten am vergangenen Wochenende ihren 30. Geburtstag: die Karamba Männcher. An diesem Abend präsentierten sie ein vielfältiges Programm und begeisterten damit ihre Gäste. Foto: M.-L. Otten

Stolberg. Viel Stehvermögen brauchten die Fans in Stolbergs Arena „En de Kiss“ für die Frühkölschparty der Karamba Männcher, die anlässlich ihres 30. Bühnenjubiläums nun stattfand. Und das hatten sie wahrlich!

Der Einlass war bereits um 18.30 Uh, wo DJ Thomas im Schirme geschmückten Saal mit seiner stimmungsvollen Musik bis zu Beginn des offiziellen Abends und auch zwischendurch für viel gute Laune unter den Fans sorgte. Stefan Graff, der Moderator des Abends, kündigte wie gewohnt, jeden der Karamba Männcher an, der dann einzeln, seinem Liedwunsch entsprechend sich durch die Menschenmenge durcharbeitete und auf der Bühne Platz nahm. Der erste im Bunde war der Techniker Markus Groneschild, dann folgten Dirk Lüttke (Gitarre), Urgestein und Bassist Hardy Pauls, Börnie Pauls an der Quetsch und der seit Gründung des Vereins tätige Manni Kern, Trömmelcher, Gesang und Management.

Singen und Schunkeln

In Nullkommanix schafften die Jubilare es, das Publikum für sich einzunehmen und alle, die die Texte kannten, sangen und schunkelten dann auch sofort mit. Nach der gebührenden Begrüßung mit dem Titel „Schön, dat de dos bes“ ging es mit musikalischen Altertümchen, Stolberger Liedgut und gecoverten Stücken von bekannten Bands weiter.

Im zweiten Block kamen dann Kölner Karnevalslieder dazu. Jedes einzelne Stück wurde mit viel Beifall bedacht. Unter den Liedern waren „De Lörese“, das erste eigene Liedchen, das in der Atsch bei einem Polterabend entstanden ist, „E lecker Bierchen“, „Mädcher bütze“ und „Et letzte Bier“ von der bekannten Kölner Formation Brings. Und manches Lied, das an diesem Abend zu hören war, hatte gar einen kritischen Hintergrund,. So auch der Titel „Joode alde Zick“. In diesem berichteten die Musiker von der Zeit, in der man noch von einem Job gut leben konnte und von Minijobs nichts wusste.

Alle musikalischen Richtungen

Stolbergs älteste Mundartband bewegte sich mit ihrem Programm, das sie an diesem Abend präsentierte, stilsicher durch alle musikalischen Richtungen. Das begeisterte nicht nur die Gäste. Auch Schirmherr und Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier gratulierte zum Bestehen und erhielt im Gegenzug den Orden mit „Hätz und Siel“ und eine weitere Erinnerungsgabe. Zudem begrüßte Stefan Graff an diesem Abend die sogenannten „Spezies“ der Gruppe: Josef Wellmann, Gerd Düppengießer, Renate Frohnrath und Helga Hilgers.

Doch nicht nur die Karamba Männcher zeigten an diesem Abend ihr musikalisches Können. Als Kontrastprogramm traten die Gressenicher Blasmusikanten auf, die mit zünftiger Blasmusik Jung und Alt zum Mitklatschen und Schunkeln animierten. Und damir nicht genug. Zu später Stunde erschien zudem noch Carlos Cachafeiro. Auch er ist mittlerweile zu einer festen Institution im Stolberger Veranstaltungskalender geworden und hatte an diesem Abend die Rolle des Überraschungsgastes inne.

Der Stolberger mit spanischen Wurzeln bestach nur mit seiner Gitarre und Stimme. Sein Programm an diesem Abend war vielfältig: Er präsentierte die besten Songs der letzten vier Jahrzehnte und machte das 30. Bühnenjubiläum der Karamba Männcher zusätzlich zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Perlenhochzeit

Die Karamba Männcher waren jedoch nicht die einzigen, die an diesem Abend ein Jubiläum feierten. Auch für Ulrike und Rolf Gussen (aktives Mitglied der Bläsergruppe) aus Gressenich war dies ein ganz besonderer Abend. Das Ehepaar feierte nämlich seine Perlenhochzeit. Sie sind seit 30 Jahre verheiratet und hatten befreundete Ehepaare anstelle einer privaten Feier zuhause zu 30 Jahre Karamba Männcher eingeladen. „Wir sind für die Karamba Männcher gekommen“, verriet eine der Gäste und fügte hinzu: „Und haben es nicht bereut.“ „Das Live-Konzert war einmal eine tolle Idee“, ergänzte ein anderer Gast und fügte an: „Und findet hoffentlich viele Nachahmer.“

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