Stolberg - Kaninchen auf dem Laufsteg: Fell und Kamm müssen stimmen

Kaninchen auf dem Laufsteg: Fell und Kamm müssen stimmen

Von: fee
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So sehen Sieger aus: Marc Weide mit dem Gewinner-Kaninchen seiner Familie. Foto: F. Schmitz

Stolberg. Die Kleintier- und Gartenfreunde Stolberg-Donnerberg lieben ihre Kaninchen. Dies zeigten sie am Wochenende bei ihrer Lokalschau in der Mehrzweckhalle Atsch. Angeschlossen an die Ausstellung war auch die Kreisschau der Geflügelzüchter des Kreises Aachen.

Die Landesmedaille der Rammler ging an die Züchter Frank und Peter Weide mit ihrem weißen Neuseeländer, und das beste Weibchen ging ebenfalls an das eingespielte Team. Da auch die Jüngsten der Familie Weide schon fleißig dabei sind, wurde Cornelia Weide Jugendmeisterin mit einem Thüringer Kaninchen.

Die Familie kennt sich genau mit den Kriterien aus. „Bei einem Kaninchen wird der Pflegezustand, die Farbe und der Zustand des Felles genau bewertet. Das Fell muss zum Beispiel sauber sein und somit haben Tiere, die sich gerne im Dreck wälzen, keine Chance”, erzählt Ramona Weide, die Geschäftsführerin des Vereins. Außerdem sei dieses Hobby, sich um die vielen Tiere zu kümmern „ein toller Ausgleich zum stressigen Alltag”, sagt Weide vergnügt.

Auch 206 Hühner und Tauben aus dem Kreis wurden ordentlich begutachtet und bewertet. Das beste Huhn bei den schwarzen Italienern ist von der Zuchtgemeinschaft Nießen.

Bei den Hühnern und Tauben kommt es nicht nur auf die Federn an, auch die Kämme spielen eine große Rolle. Ein Tier mit mehr als fünf Zacken oder weniger als vier im Kamm wird direkt ausgeschlossen. „Das beste Tier behält man zur Weiterzucht, die anderen werden ausgestellt und verkauft”, sagt Weide. Viele Züchter kommen aus Holland, Geilenkirchen und Düren. Sind sie Mitglied in einem Verein im Kreis Aachen, können sie trotzdem an der Lokalschau teilnehmen.

Die Veranstaltung kann aber auch sehr anstrengend werden für die Ausrichter der Schau, da sie alle anwesenden Tiere vier Tage füttern und Versorgen müssen.

„Wenn man Züchter ist, kann es passieren, dass bei einem Wurf kein einziges brauchbares Tier dabei ist”, bekundet der Ausstellungsleiter Helmut Bartgens. Der Vorsitzende des Vereines Frank Weide bedauert, dass alle Vereine leider Nachwuchsprobleme hätten. Dabei könnten Kinder im Umgang mit den Tieren lernen, Verantwortung zu übernehmen.
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