Stolberg - Kämmerer realisiert über 1,8 Millionen Euro aus offenen Forderungen

Kämmerer realisiert über 1,8 Millionen Euro aus offenen Forderungen

Von: -jül-
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Stolberg. Über 1,826 Millionen Euro konnte die Stadt Stolberg im vergangenen Jahr aus offenen Forderungen in Höhe von insgesamt knapp 4,3 Millionen Euro als echten Ertrag im Stadtsäckel verbuchen. Weitere 1,4 Millionen Euro mussten niedergeschlagen werden, weil sie als nicht mehr einbringbar gewertet werden müssen; und 1,04 Millionen Euro gelten derzeit als nicht realisierbar und wurden befristet zurückgestellt.

„Ansprüche dürfen niedergeschlagen werden, wenn feststeht, dass die Einziehung keinen Erfolg haben wird oder wenn die Kosten der Einziehung außer Verhältnis zu dem Betrag stehen“, erläutert Kämmerer Willi Esser auf Anfrage. Eine Befristung werde dann ausgesprochen, wenn in den nächsten zwei Jahren mit einer Realisierung nicht zu rechnen ist und Voraussetzungen für eine Stundung nicht bestehen, ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder auch der Aufenthalt des Schuldners nicht ermittelt werden kann.

Für andere Behörden waren die Stolberger in 10.551 Fällen engagiert. 9017 davon wurden vollstreckt. Dabei konnten 232.309 Euro an andere Kassen überwiesen werden, während die Kupferstadt 34.777 Euro für die angefallenen Vollstreckungskosten erstattet bekam. Umgekehrt waren auch andere Behörden für Stolberg tätig. 11.461 Euro wurden für die Stadt bei Schuldnern eingetrieben.

Bis in den Mai hinein hat der Kämmerer bereits 765.246 Euro bei Schuldnern als Einnahme für den Haushalt realisieren können. Auf Amtshilfeersuchen wurden bereits 74.274 Euro eingetrieben, und 11.119 Euro an Kosten für die Erledigung von Ersuchen fremder Behörden erstattet. 568 Euro haben die Kollegen für die Kupferstadt in bare Münze verwandelt, so dass Esser 776.933 Euro auf der Habenseite verbuchen kann.

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