Kälte ist für die Eschekülle kein Problem

Von: Toni Dörflinger
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Frühlingsgefühle trotz eisiger Temperaturen: Unter dem Motto „Alle Vögel sind schon da“ huldigte diese Gruppe dem Sonnenschein und dem Osterfest. Fotos. T. Dörflinger

Stolberg-Zweifall. Eiseskälte – für die Eschekülle kein Problem. Getreu der Devise, dass nach Kälte auch Wärme und Sonnenschein folgt, hatte sich gestern beim Zweifaller Umzug eine Gruppe als Vögel verkleidet, die – mit Nestern und Eier ausgestattet – als Frühlingsboten unterwegs waren. Diese 18-köpfige Formation, die unter dem Motto „Alle Vögel sind schon da“ auch dem Nachwuchs eine Chance gegeben hatte, gibt es schon seit mehr als fünf Jahren.

Und sie wartet alljährlich mit neuen, fantasievollen Ideen auf. Fantasievoll gab sich auch die fünfzehnköpfige Gruppe, die als Froschkönige doch den Ort stolzierte. Sie hatte sich ganz in grüne Gewänder gehüllt und das Haar mit kleinen, goldenen Krone dekoriert. Der kalten Witterung Tribut zollte eine andere Formation, die sich als Schneekönige verkleidet hatten. Neben diesen Fußgruppen, an denen allesamt Zweifaller Nachbarschaftsinitiativen und Vereine beteiligt waren, gab es für die zahlreichen Zuschauer, die am so genannten Kaiserplatz – das ist die Ecke Jägerhaus-/Kornbendstraße – sogar in Dreierreihen standen, auch Gruppen und Wagen aus Vicht, Werth und Schevenhütte zu bewundern.

Diese geballte Präsens der Nachbarorte, die Werther KG war allein mit drei Motivwagen nach Zweifall gekommen, machte den Umzug laut Wilfried Aberle, Vorsitzender und Präsident der IG Zweifaller Karneval, zu einem der längsten und größten der vergangenen Jahre. Schließlich bekamen die Eschekülle und ihre Gäste in diesem Jahr allein 18 Zugnummern zu sehen. Und damit alle in den Genuss des bunten Geschehens kamen, hatte die Organisatoren wie in den Vorjahren den Zugweg so gelegt, dass die Teilnehmer im Bereich des „Kaiserplatzes“ mehrmals bewundert werden konnten.

Eine Kutsche als Gefährt hatten sich die Mariechen der IG Zweifaller Karneval ausgesucht. Sie hatten in einem kleinen Wagen Platz genommen, der vom Shetlandpony „Sissi“ gezogen wurde. Damit alles mit rechten Dingen zuging, wurde das Pony von Heike Schmitz, Angehörige des Reitsportzentrums Gut Hassenberg, am Zügel geführt.

Damit Zuschauer und Zugteilnehmer auch stimmungsvolle Karnevalsmusik geboten bekamen, hatten die Organisatoren die Donnerberger Trompetenbläser und das örtliche Trommler- und Pfeiferkorps „verpflichtet“. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. So hatte die örtliche Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Platz an der Ecke Werk-/Jägerhausstraße eine Gulaschkanone aufgebaut, wo die Besucher des Umzuges mit rund 60 Litern leckerer Erbsensuppe versorgt wurden.

Am Ende des Umzuges war noch lange nicht Schluss. Anschließend zogen Besucher und Zugteilnehmer in die Kornbendstraße, um im Festzelt an der Grundschule den Rosenmontag weiter hochleben zu lassen.

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