Junger Chor Stolberg begeistert großes Publikum im Kerzenschein

Von: Dirk Müller
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Der von Hermann-Josef Schulte geleitete Junge Chor Stolberg erfreut zahlreiche Zuhörer mit einem sehr gelungenen Weihnachtskonzert in andächtiger Atmosphäre und großer Vielfalt in der Pfarrkirche St. Lucia.

Stolberg. Den intensiven Applaus hat der Junge Chor Stolberg am Ende des Konzertes vollkommen zu Recht erhalten. Unter der Leitung von Hermann-Josef Schulte bereitete das gemischte Ensemble den Zuhörern in der sehr gut gefüllten Pfarrkirche St. Lucia ein beeindruckendes Musikerlebnis.

Unter dem Motto „Weihnachtskonzert im Kerzenlicht“ hat der Junge Chor den Musikgenuss hoch atmosphärisch gestaltet – nicht nur weil das Mittelschiff der Kirche ausschließlich von Kerzen erhellt war. Den Hauptanteil an dem rundum gelungenen Konzert hatte freilich die Musik.

Schulte und der Junge Chor überzeugten mit einem ansprechenden weihnachtlichen Repertoire, das sowohl facettenreich, als auch durchweg feierlich und andächtig die Konzertbesucher begeisterte.

Für Abwechslung sorgten die instrumentalen Teile wie die Sonate in g-moll für Geige und Klavier von Johann Sebastian Bach. Wie bei Gabriel Faurés Sicilienne op. 78 für Geige und Klavier spielte Schulte beide Instrumente: Die Violine erklang live, und das Piano hatte Schulte zuvor ebenfalls selbst eingespielt.

Der Junge Chor, dessen Sopranistinnen Eva Kaussen, Anna Schulte und Silvia Schell solistisch das Publikum hinrissen, glänzte mit internationalen Weihnachtsliedern, zu denen auch deutsche Klassiker wie „Es ist ein Ros entsprungen“ zählten. Eindrucksvoll intonierte der Junge Chor Stolberg den baskischen Choral „Gabriel‘s Message“ und brachte mit „The Holly and the Ivy“ und „God rest you, merry Gentlemen“ englische Weihnachtslieder zu Gehör. Das Ensemble erfreute die Gäste auch mit dem aus Frankreich stammenden Titel „Engel auf den Feldern singen“ sowie dem Weihnachtslied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, das in dem schweizerischen Luzern entstand.

Ebenfalls sehr gut kamen die Gospel „Hallelu“ (Ron Williams) und „The Birthday of the King“ beim Auditorium an. Nachdem der Junge Chor zunächst „Night of Silence“, eine Bearbeitung von „Stille Nacht, Heilige Nacht“ aus der Feder von Daniel Kantor, bravourös präsentierte, besangen Chor und Publikum zum bewegenden Finale des Konzertes gemeinsam die ursprüngliche Version von „Stille Nacht, heilige Nacht“. Tosender Beifall waren in der Folge dem Jungen Chor und seinem Leiter Schulte gewiss – ebenso wie der Wunsch nach einer Zugabe, dem das bestens aufgelegte Ensemble, das sich mit dem Konzert virtuos empfohlen hat, bereitwillig nachkam.

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