Junge Union fragt, junge Menschen antworten

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„Was wünscht Ihr Euch?” Die
„Was wünscht Ihr Euch?” Die Junge Union war an ihrem Aktionstag im Stadtgebiet unterwegs, um in Erfahrung zu bringen, wo der Schuh drückt.

Stolberg. Die Junge Union vertritt die Meinung der Stolberger Jugendlichen und versucht, deren Interessen im Rathaus anzubringen. Damit die JU immer auf dem neusten Stand ist, was die Bedürfnisse der jungen Menschen in Stolberg betrifft, hat sie kürzlich einen Aktionstag dem Motto gewidmet „JU fragt: Ihr antwortet”.

So zogen die Jungpolitiker mit einem Transparent durch verschiedene Stadtteile und befragten die Menschen zwischen zehn und 25 Jahren nach ihrer Meinung.

Zentraler Punkt der Befragung war die Suche nach Wünschen und Anregungen der Jugendlichen für die Politiker der Stadt. Die Befragten konnten auf einem Transparent ihre Wünsche ausdrücken und aufschreiben, was ihnen in Stolberg fehlt und was die „Großen” für die „Kleinen” organisieren könnten. Hans Bruckschen, Vorsitzender der JU, erklärte: „Die Aktion richtete sich an alle Kinder und Jugendlichen der Stadt und diente dem Zweck, ein Gefühl für die sich stetig verändernden Bedürfnisse junger Menschen zu bekommen und auch immer neue Ansatzpunkte für die Arbeit der Jugendvertretung zu erhalten.”

Als besonders ergiebig empfanden die JUler die Gespräche mit Kindern und Jugendlichen des Jugendbusses, die die unterschiedlichsten Vorschläge für Stolberg zu bieten hatten. Dabei kristallisierte sich besonders heraus, welchen Stellenwert der Jugendbusses und die Arbeit von Frank Döhla und seinem Team auch für die Jugendlichen selbst hat. Daher war es kaum verwunderlich, dass viele Wünsche sich auf den Jugendbus bezogen, der für viele Besucher fast ein zweites Zuhause geworden ist.

Einige Kinder wünschten sich einen neuen Anstrich für die rollende Jugendarbeit oder sprachen sich für eine Ausdehnung der Freizeitaktivitäten in Verbindung mit dem Bus aus.

In unterschiedlichen Gesprächen wurde deutlich, dass es in Stolberg in einigen Stadtteilen an Möglichkeiten fehlt, wo Jugendliche sich aufhalten oder aktiv ihre Freizeit gestalten können. Dennoch wurde ausdrücklich erwähnt, dass viele Menschen in Stolberg bereit sind, Angebote für Jugendliche zu unterstützen, sei es finanziell oder durch ehrenamtliche Arbeit, häufig würde es jedoch an der umständlichen Bürokratie oder den fehlenden Organisationsstrukturen hapern.

In der Sommerpause wird die Junge Union sich noch mal intensiv mit den Ergebnissen beschäftigen und sich einzelne Punkte raussuchen, um sie im Rathaus vorzubringen.
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