Junge Theatergruppe aus Alsdorf überzeugt mit humorvollen Dialogen

Von: Lara Glantschnig
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Die Theatergruppe K.U.L.T aus Alsdorf überzeugte beim Gastspiel in Stolberg. Foto: L. Glantschnig

Stolberg. Bunte Kostüme, bunte Schminke und ein abwechslungsreiches Programm waren jetzt im Kulturzentrum Frankental Stolberg auf der Bühne zu sehen. Die Theatergruppe K.U.L.T. aus Alsdorf führte ihr Stück „Plötzlich Premiere – halb falsch und halb echt“ auf.

Wie auch am Vorabend war der Saal erneut gut gefüllt und das Publikum begeistert von der Darstellung. Das Stück behandelt die Schattenseiten des Theaters: Die eigentlichen Schauspieler erscheinen aufgrund der schlechten Bezahlung nicht zur weiteren Aufführung und so müssen Reinigungsfrau, Handwerker und Barkeeper spontan einspringen und in die extravaganten Rollen schlüpfen. Die humorvollen Dialoge versteckten jedoch nicht die ernste Thematik bezüglich Toleranz in dem aufgeführtem Stück.

Das Finale wurde in Form einer impulsiven Tanznummer mit allen Darstellern eingeläutet. Mit langem und lautem Applaus und Standing Ovations schätzte das altersgemischte Publikum die aufwendige Arbeit aller Beteiligten. Somit waren auch die Darsteller hinter der Bühne begeistert, und der Abend war für alle ein voller Erfolg.

Auf die Beine gestellt wurde das ganze durch die Theatergruppe K.U.L.T. (Kommt Und Lebt Theater) der Marienschule in Alsdorf unter der Leitung von Sigrid Rombach. Hinter den Akteuren stehen ehemalige Schülerinnen und Schüler der Realschule, die nun bereits im Berufsleben oder im Studium stehen. Diese treffen sich ein Mal in der Woche, um ihre Leidenschaft zum Theaterspiel weiterleben zu können. Weitere Unterstützung erfolgt durch die jetzige Theater AG der Schule.

„Plötzlich Premiere – halb falsch und halb echt“ war nicht das erste Stück der Gruppe. „Es werden immer unterschiedliche Aufführungen eingeübt“, so Sigrid Rombach, „fast immer Komödien, jedoch hatten wir auch schon einige ernstere Stücke.“ Oftmals handelte es sich auch um schulliterarische Werke, wie beispielsweise „Krabat“. Der ganzen Truppe haben die beiden Shows in der Frankentalstraße sehr gut gefallen. Augrund der positiven Resonanz sei ein weiterer Besuch mit einem neuen Stück durchaus denkbar.

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