Junge Musiker unterstreichen ihre beruflichen Ambitionen

Von: Toni Dörflinger
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Glanzvoller Auftritt: Robin Schudoma (v.l.), Gideon Elfgen, Nils Becker, Anne Steffens und Nicolai Amrehn (v.l.n.r.) von der Aachener Viktoriaschule wussten zu überzeugen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Gleich zwei Aachener Bands sorgten am Samstagabend in der Altstadtkneipe „Piano” für ein abwechslungsreiches, von Rock, Jazz, Pop und Soul geprägtes Programm. Den Anfang machte die Gruppe „Viktoria Rhythm n Brass”.

Die aus dem Abiturjahrgang der Kaiserstädter Viktoriaschule bestehende Band, trat in wechselnden Besetzungen mal als Duo, mal als Sextett auf. Nach der Pause hatten die Lehrer der Viktoriaschule das Sagen. Die „Prisoners of Pachelbel” überzeugten mit Rockmusik.

Eröffnet hatten das Programm, das aus Nils Becker (Gitarre) und Nicolai Amrehn (Bass) bestehende Jazz-Duo, das mit „Afro Blue” von Mongo Santamaria erste Akzente setzte. Danach hatte die Sängerin Anne Steffens ihren Auftritt, die gemeinsam mit dem Gitarristen Becker als Duo glänzte. Die zwei Besetzungen boten ein Programm, das von Mixturen aus verschiedenen Popsongs geprägt war.

Zum ausdrucksstarken und schlagkräftigen Sextett formierten sich die wechselnden Duobesetzungen, als mit dem Saxophonisten Gideon Elfgen, dem Trompeter Robin Schudoma, dem Schlagzeuger Andreas von Zedlitz und der Pianistin Viktoria Henke die Truppe verstärkt wurde. Die 19-jährigen Schüler - mehrere der jungen Erwachsenen streben eine professionelle Musikerkarriere an und haben zum Teil schon Aufnahmeprüfungen an Hochschulen bestanden - brillierten beispielsweise mit Titeln wie „Mackie Messer” von Kurt Weill und Bertold Brecht, „I feel good” von James Brown und „Don´t Know Why” von Norah Jones.

Dem Publikum gefiel der Auftritt der jungen Musiker. Sie sparten nicht mit Szenenapplaus und ließen die Nachwuchstalente erst nach einer lauthals geforderten Zugabe von der Bühne.

Danach hatten die Lehrer ihren Auftritt. Das aus Klaus-Dieter Hermsdorff (Gitarre), Gerd Katthage (Bass), Axel Bölling (Gesang) und Sascha Prenzlau bestehende Quartett wurde von den Sängerinnen Tabea Hirt und Anne Steffens unterstützt und bot unter anderem Melodien der US-amerikanischen Hard-Rock-Band Mr. Big und Kompositionen von Bob Dylan und David Bowie. Ein Glanzpunkt war die Aufführung des 1974 entstandenen Kraftwerk-Songs „Autobahn”, den Axel Bölling stilvoll in Szene setzte.

Fortsetzung gibt es am 10. April

Fortgesetzt wird „Live-Musik im Piano” am Samstag, 10. April, um 21 Uhr. Dann hat die aus Ralf Burczyk, Ulrich Lewonegg und Jürgen Jahnke bestehende Band „Die Grenzgänger” ihren Auftritt.

Geboten wird eine Mischung aus eigenen Songs, Texten in Eschweiler Platt und Interpretationen alter Rockklassiker. Der Eintritt ist frei.
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