Jump-Party: Gemeinsam feiern gegen Intoleranz und Fremdenhass

Von: eis
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Stolberg. Gemeinsam gegen Fremdenhass vorgehen und gemeinsam feiern: Das ist gelebter Alltag im Jugendmigrationsprojekt in der Städteregion, kurz „Jump”. Diese Grundhaltung zeigte sich auch in der Jump-Party, die am Samstag hinter der Villa Lynen stattfand.

Das Jugend-Migrationsprojekt ist ein Zusammenschluss des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Städteregion Aachen, dem Stolberger Jugendamt und der Gesellschaft Eurotürk, die für ein Miteinander von Deutschen und Türken wirbt.

Das DRK hatte seine Fahrzeughalle partytauglich gemacht, sprich die Helfer hatten Tische und Bänke und sogar eine Bühne aufgebaut und alles hübsch dekoriert. Eine Party mit Grillstand ist für die pfiffigen Ehrenamtler auch kein Problem: Gegrillt wurde in einem Zeltvorbau, was sicherstellte, dass die Würstchen trotz Dauerregen nicht aufweichten.

Das „Anderssein” akzeptieren

Miteinander einen fröhlichen Abend zu verbringen, gemeinsam zu grillen, zu tanzen und zu klönen: Für die Menschen, die hier gemeinsam feierten, sind nicht Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit von Belang, sondern, wie der Gegenüber „gestrickt” ist.

Seinen Gegenüber vorbehaltlos zu akzeptieren, auch wenn er „anders” ist, wird hier völlig unverkrampft und mit der puren Lust am Leben praktiziert. Auf diese Weise kann selbst eine simple Party Botschafterfunktion haben.

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