Stolberg - Jugendparlament: „In Stolberg fehlt einfach der Trubel“

Jugendparlament: „In Stolberg fehlt einfach der Trubel“

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Mitglieder des Jugendparlamentes trafen sich jetzt mit dem Vize-Bürgermeister im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Stolberg. „Die Schülervertretungen sollen ihre Positionen ausnutzen und Ideen, Verbesserungsvorschläge und Probleme ihrer Schulen und für Stolberg ansprechen“ sagte Patrick Haas, Vize-Bürgermeister, während des ersten Treffens der Schülervertretungen mit dem Jugendparlament im Stolberger Ratssaal.

Auf Wunsch des Jugendparlamentes (JuPa) waren alle Schülervertretungen zum Ersten Mal in das Stolberger Rathaus eingeladen worden, um Ideen auszutauschen, Anregungen anzusprechen und so vielleicht auch politische Unterstützung zu erhalten.

Mit dabei waren die Vertreter des Ritzefeld-Gymnasiums, Goethe-Gymnasiums, der Realschule Mausbach, der Sekundarschule Kogelshäuserstraße, der Sekundarschule Stolberg und der Willi-Fährmann Schule.

Gut beraten

Das JuPa betreibt aktive Politik, die jungen Politiker verfolgen die Ideen der Jugendlichen aus Stolberg und werden bei der Umsetzung auch sehr gut von Politikern des Stadtrates beraten. Vor allem heutzutage gebe es wichtige Problemfelder in Stolberg, die die Schüler auch ansprechen. Bei der Frage „Was fehlt in Stolberg?“ oder „Wofür fahren wir extra nach Aachen?“, dachten sich viele Jugendliche das Gleiche: „Es fehlt ein Kino, mehr Klamotten- und Sportwarengeschäfte wären gut, Fast Food Restaurants wie Burger King oder KFC, eine Diskothek oder ein Club, ein Freibad, eine Kartbahn und vieles mehr.“

Alle sind sich einig, dass es an Trubel fehlt, und zu wenig Menschen in der Stadt rumlaufen. „Genau das soll durch den Umbau am Bastinsweiher und am Kaiserplatz erreicht werden“ sagte Haas zuversichtlich. Das Jugendparlament ist der Meinung, dass das Problem unter anderem auch durch Veranstaltungen behoben werden kann.

Outdoor-Sport geplant

Schon mehrmals organisierte das Team das Juks-Open-Air-Konzert mit Newcomer Bands aus Stolberg und Umgebung, Aktionen und Demos gegen Rechts oder die Wasserdisco in der Schwimmhalle am Glashütterweiher. Um den Wünschen der jungen Stolberger und Stolbergerinnen entgegenzukommen hat das Gremium des Jugendparlaments, Claudia Wolski, Julia Hellebrand und Jorick Espeter, den Vertretungen ihr angehendes Projekt eines Calisthenics Parks, eine Art Outdoor-Sportanlage in Stolberg vorgestellt. Nun kümmern sich die Schülersprecher und Schülersprecherinnen um Feedback an ihren Schulen, damit das JuPa die Idee des Calisthenics Parks auch aktiv umsetzen kann, wenn sie genug Zusprüche von den Schülern erhalten.

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