Stolberg - Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich: Treffen bei der Tafel

Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich: Treffen bei der Tafel

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Schülerinnen und Schüler aus Stolberger Schulen trafen sich zu einem Informationsgepräch mit dem Bürgermeister und der Ehrenamtsbeauftragten in den Räumen der Stolberger Tafel.

Stolberg. Es ist ein ungewohntes Bild in den Räumen der Stolberger Tafel. Noch vor der offiziellen Öffnungszeit treffen sich zwölf Jugendliche im Vorraum. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Angelika Feszler von der Sekundarschule und der Sozialarbeiterin F. Barry treffen sie auf den Stolberger Bürgermeister Tim Grüttemeier und die Ehrenamtsbeauftragte Hildegard Nießen, die die jungen Stolberger kennenlernen möchten und mehr über ihr ehrenamtliches Engagement erfahren wollen.

Nach der freundlichen Begrüßung durch Gisela Becker-Bonaventura und Alfred Baldes von der Tafel sitzen alle im Gemeinschaftsraum um den großen Tisch und machen sich ungezwungen miteinander bekannt. Bürgermeister Tim Grüttemeier: „Ich freue mich sehr über diesen gemeinsamen Termin, denn alle Jugendlichen verbindet das vorbildliche ehrenamtliche Engagement, die Einen sind im Rahmen des Schulprojekts „Helfende Hände“ aktiv und die Anderen arbeiten in ihrer Freizeit in den vielseitigen Bereichen der Offenen Jugendarbeit, in den Jugendtreffs oder beim Jugendbus mit.“

Zum Einstieg in den Erfahrungsaustausch erläuterte Angelika Feszler kurz das Schulprojekt „Helfende Hände“ als ein Projekt im Rahmen des Schulfachs soziales Lernen. Die Schüler suchen sich nach eigener Neigung aus einer Auswahl Organisationen eine Aufgabe aus und unterstützen dort zehn Stunden pro Halbjahr eine sinnvolle Tätigkeit.

Auf die Frage „nennt mal Beispiele“ kommen schnell von allen Seiten die Antworten: „Kita, THW, Gemeindezentrum, Stadtbücherei, OGGS Atsch (da habe ich mit den Schülern Fußball gespielt)“ oder „ich war in der Hausaufgabenhilfe engagiert in der OGGS Büsbach.“ Und man erkennt am Tonfall, dass es ihnen Spaß gemacht hat.

„Und jetzt möchten sieben Schülerinnen und Schüler im nächsten halben Jahr die Ehrenamtler der Tafel verstärken“ so Feszler. „Die freuen sich, und man spürt die Bereitschaft der Älteren, sich auf diese Zusammenarbeit einzulassen. Mit dem Projekt Helfende Hände sollen die Schüler soziale Kompetenz erlernen. Sie sollen nicht nur nehmen, sondern lernen, dass auch das Geben eine tolle Erfahrung ist.“

In der Tafel gibt es das bereits, das gemeinsame Engagement von jungen Leuten und den vielen, vielen älteren Ehrenamtlichen. „Wir versorgen 736 Familien mit 1885 Köpfen“, so Gisela Becker-Bonaventura, „da sind wir froh über jede Unterstützung.“

Zum Beispiel durch Max, im Rahmen seines Sozialen Jahres oder durch Leonie, 15 Jahre, Schülerin auf dem Goethe Gymnasium. Und dann die jungen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Es ist beeindruckend, wie lange einige schon dabei sind. Fast alle haben den Einstieg über den Weg in die Jugendtreffs gefunden und sind dann als Ehrenamtler dabeigeblieben. Sie haben erlebt, wie viel Spaß man in der Gemeinschaft hat und was man gemeinsam auf die Beine stellen kann.

Zum Beispiel ein Filmprojekt: Jonas Henke, Kevin Felder, Sergej Margaf, Angelique Boutan und Robert Schramm erzählen anschaulich von den Dreharbeiten. Anne-Christine Barry vom Stolberger Jugendamt ist begeistert über die Kreativität und den Eifer der engagierten jungen Leute. Emily Stritzel ist erst seit einem Jahr dabei, aber auch ihr gefällt es gut. Oder ein aktuelles Beispiel: der Treff der Jugendlichen im Rittersaal der Burg am Halloween Tag.

Jonas Henke: „Wir machen das, weil es Spaß macht, mit anderen Jugendlichen zu arbeiten und für Andere mal etwas Neues zu organisieren. Aber wir wollen auch ausdrücklich hervorheben, dass es für uns sehr motivierend ist, dass unser Engagement durch Termine wie diese, wertgeschätzt wird.“ Und die anderen Jugendlichen nicken bekräftigend und Angelika Feszler kann sich dem gerne anschließen. Zum Abschluss dieses, für beide Seiten sehr informativen Termins gibt es noch ein Erinnerungsfoto an der „Obst- und Gemüseausgabe“.

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