Jugendfeuerwehrleute brauchen nur 54 Sekunden

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Strahlende Gesichter nach der bestandenen Prüfung: Die Mitglieder der Stolberger Jugendfeuerwehr schnitten glänzend ab.

Stolberg. Die Jugendfeuerwehr Stolberg hat jetzt mit Erfolg an der Leistungsspangenabnahme in Langerwehe teilgenommen. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfordert eine fünffache Leistung innerhalb einer Jugendgruppe, bestehend aus neuen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr.

Nach einem gemeinsamen Frühstück konnten die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren gestärkt beginnen. Als erste Disziplin musste ein Löschangriff vorgenommen werden. Dabei ist eine Wasserversorgung aus einem offenem Gewässer herzustellen und mit 3 C-Rohre vorzunehmen.

Die Stolberger erreichten hier vier von vier möglichen Punkten. Die Schnelligkeitsübung verlangt das vorschriftsmäßige Auslegen und Kuppeln einer Schlauchleitung aus acht Längen C-Druckschlauch durch die gesamte Gruppe unter dem Kommando des Gruppenführers in einer Höchstzeit von 75 Sekunden. Die Aufgabe war nach 54 Sekunden gelöst, dies bedeutete auch hier das Erreichen der Höchstpunktzahl.

Beim Kugelstoßen ist durch die Gruppe eine Weite von mindestens 55 Meter zu erzielen. Am Ende standen 59,5 Meter zu Buche. In einem Staffellauf sind 1500 Meter in einer Zeit von höchstens 4,10 Minuten zu erreichen. Die erreichte Zeit betrug 4,05 Minuten und lag damit nur knapp unter dem Limit.

Die letzte Aufgabe bestand darin, Fragen aus Gesellschafts- und Jugendpolitik, aber auch aus dem gesamten Feuerwehrbereich zu beantworten. Hier erreichte die Gruppe aus der Kupferstadt noch einmal die höchste Punktzahl.

In die Wertung flossen am Ende aber nicht nur die Leistungen in den fünf Disziplinen ein, sondern auch das Auftreten der Gruppe während der gesamten Veranstaltung. Auch das wurde mit Bestnoten bedacht.

Die Leistungsspange erhielten Patrick Meier, Marco Kistermann, Sebastian Schnitzler, Sebastian Ostlender, Marvin Christ, Lars Lindemann, Mario Jörres, Jonas Deutz und Tobias Simons. Ersatzleute waren Andre Schings und Tobias Bröhan.

Die Jugendlichen waren von den Jugendfeuerwehrwarten Sandra Köhnen, Markus Scholz und Ralf Welsch vorbereitet worden.
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