Jugendamt schafft Planungssicherheit bis Mitte 2026

Von: gro
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Stolberg. Wirklich in Frage gestellt war eine weitere Zusammenarbeit eigentlich nicht. Schließlich hatten sich beide Vertragsparteien gegenüber unserer Zeitung bereits im Frühjahr 2013 eindeutig für eine Fortsetzung ausgesprochen. Die Erleichterung ist jetzt aber dennoch zu spüren.

Denn mit einer frühzeitigen Verlängerung der bis 31. Juli 2016 geltenden Nutzungsverträge um weitere zehn Jahre wollen die Stadt Stolberg und die katholische Pfarre St. Lucia langfristig Planungssicherheit schaffen für drei ehemals katholische Kindertagesstätten.

In der Foxiusstraße (früher Pfarre Herz Jesu), im Steinweg (St. Lucia) und auf dem Donnerberg (St. Josef) bleibt die Stadt auch weiterhin Träger. Und sichert damit insgesamt 172 Betreuungsplätze für Stolberger Kinder. 2006 hatte sie die aus finanziellen Gründen von der Schließung bedrohten Einrichtungen übernommen und ein größeres Loch im Versorgungsnetz der Kupferstadt verhindert. Zuvor hatten die kirchlichen Träger angesichts der Haushaltskonsolidierung beim Bistum Aachen und den damit verbundenen Zuschusskürzungen erklärt, den Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten zu können.

Grundvoraussetzung für die Übernahme der fortan städtischen Kitas war damals gewesen, dass die Kirche die Gebäude kostenlos zur Verfügung stellt. Auf dieser Basis wird die Kooperation nun fortgesetzt. „Die Einrichtungen sind nach wie vor fester Bestandteil des kommunalen Betreuungsplanes und für die Sicherung der pädagogischen Betreuung von Kindern in ihrem sozialen Umfeld unverzichtbar“, betont der zuständige Fachbereichsleiter Willi Seyffarth. Vor diesem Hintergrund hatte der Jugendhilfeausschuss die Verwaltung im letzten März aufgefordert, Verhandlungen mit der Kirche aufzunehmen. Diese konnten nun zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Der Vertragsentwurf ist laut Willi Seyffarth vom Kirchenvorstand und dem Generalvikariat bereits gebilligt worden. Das letzte Wort haben somit Hauptausschuss und Rat am 28. Januar. In beiden Gremien gilt die Zustimmung aber als reine Formsache.

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