„Jugend musiziert“: 16-Jährige erreicht zweiten Platz

Von: mlo
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Spielt Geige bei der Musikschule Merz und im Jugend-Sinfonieorchester in Aachen: Tabea Marx vom Ritzefeld-Gymnasium. Foto: Otten

Stolberg. „Jugend musiziert“ ist ein Nachwuchswettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, wird vom Deutschen Musikrat getragen und vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und von der Sparkassen-Finanzgruppe finanziert.

Jedes Jahr entscheiden sich viele junge Leute an diesem Amateurwettbewerb teilzunehmen. In diesem Jahr war auch die Stolbergerin Tabea Marx aus der Violinklasse von Martina Blömer der Musikschule Merz dabei und belegte auf Regionalebene auf Anhieb von 18 Teilnehmern einen zweiten Platz. Dabei hatte sie sich erst vor sechs Monaten kurzfristig dazu entschlossen. Auf die Frage, warum sie sich das „angetan“ habe, antwortete die sympathische Schülerin des Ritzefeld-Gymnasiums, dass sie wissen wollte, wo sie geigenmäßig stehe und einmal mitgemacht haben wollte.

Sie habe seit zehn Jahren Violinunterricht und weitere Motivation gesucht und ein Ziel, wofür sie übe. Der Wettbewerb sei eine gute Erfahrung gewesen und habe sie menschlich und musikalisch weiter gebracht. Der Dank galt ihrer Geigenlehrerin Martina Blömer, ihrer Klavierlehrerin Diana Jianu, die sie begleitete, und dem Ehepaar Merz. Die Arbeit habe ihr Freude bereitet, da man sich mehr mit der Musik auseinandersetze, viel intensiver für einen solchen Anlass übe und dadurch auch schneller Fortschritte mache.

Für die vier Musikstücke aus drei verschiedenen Epochen, die bei diesem Wettbewerb in der Altersstufe V verlangt wurden, habe sie im Durchschnitt ein bis drei Stunden täglich geübt, dazu kamen zwei- bis dreimal pro Woche Unterricht in der Musikschule mit ihrer Geigenlehrerin und mit Diana Jianu als Klavierbegleiterin. Nur ein Stück – das Préludio aus der Solo-Partita von Johann Sebastian Bach Nr. 3 in E-Dur – war ohne Begleitung.

Dabei achteten Angelika Braumann (Siegen), Miro Dobrowolny und Eva Miller-Dörnenburg (beide Mönchengladbach) als Regional-Jury besonders auf die Bogentechnik, Fingerfertigkeit und Interpretation der einzelnen Musikstücke. Neben Bach spielte Tabea Marx noch das Konzert Nr. 1 g-moll op. 26 von Max Bruch, „Theme from Schindler’s List“ von John Williams und „Flying Birds“ von Rüdiger Blömer, dem Ehemann ihrer Geigenlehrerin.

Nach dem Wertungsspiel im Kammermusiksaal der Aachener Musikschule hat die 16-jährige Schülerin des Ritzefeld-Gymnasiums sich zu einem Beratungsgespräch mit der Jury zusammengesetzt. Hiernach wurde dann auch die Bewertung nach vollen Punkten bekanntgegeben. Von den 4 bis zu 25 Punkten im Regionalwettbewerb erhielt Tabea Marx 17 Punkte. Die Urkunde gab es allerdings erst am Valentinstag bei dem Preisträgerkonzert in Heinsberg.

Tabea Marx aus Dorff wird weiterhin im Orchester der Musikschule Merz und projektbezogen im Jugend-Sinfonieorchester in Aachen spielen.

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