Jubiläumsfrühschoppen der Atschinesen wird zum rauschenden Fest

Von: Christoph Hahn
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Voller Schwung und Pep: Die Mitglieder der Jugend-Tanzgruppe „Four Steps“ legten in der Mehrzweckhalle Atsch einen flotte Sohle aufs Parkett. Foto: C. Hahn
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Präsident Marco Cormann zeichnete Ex-Mariechen Lisbeth Frauenkron und Matthias Olbertz für langjährige Treue zur Karnevalsgesellschaft aus. Foto: C. Hahn

Stolberg-Atsch. Sie haben sie noch einmal ans Herz gedrückt: Vor sechs mal elf Jahren war Lisbeth Frauenkron Mariechen bei den Lustigen Atschinesen. Sechs mal elf Jahre sind auch die Atschinesen mittlerweile geworden. Und darum hat der heutige Präsident Marco Cormann Lisbeth Frauenkron beim Jubiläumsfrühschoppen in der Mehrzweckhalle unter dem Beifall der zahlreichen Gäste mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß geehrt.

Denn Herzlichkeit war Trumpf bei dieser jecken Geburtstagsfeier in Atsch.

Lachen tut gut – und darum ist nicht nur das Ex-Mariechen schon sehr lange mit von der Partie. Auch Matthias Olbertz wurde vom Präsidenten und seinen Mitstreitern geehrt, ebenso wie andere Atschinesen, die sich wie Lisbeth Frauenkrons junge „Kollegin“ Carina Simons in der aktiven Vereinsarbeit Meriten erworben hatten.

Nicht nur ein Festakt

Der Frühschoppen war aber nicht nur ein Festakt. Vor allem war er ein rauschendes Fest. Dazu trugen Gäste von auswärts – zum Beispiel die Öcher Penn aus Aachen und die Bösen Buben aus Eschweiler – bei. Aber nicht nur sie rissen die Narren mit: In erster Linie waren es Stolberger, die hier mit anderen Stolbergern feierten. Selbst konnten sich die Gastgeber bestens profilieren, und das nicht zuletzt durch ihre Showtanzgruppe „Four Steps“, die mit ihrer Choreographie zu aktuellen Hits eine rasante Show ablieferte.

Denn in Atsch geht es um solide Nachwuchspflege. Die Auftritte der Kindergarde „Zappolinos“ und der Tanz der kleine Caro (Präsident Cormann: „Unser kleiner Wirbelwind“) dokumentierten, dass die KG nicht nur auf die jungen Erwachsenen der „Four Steps“, sondern auch auf den Nachwuchs im Grundschulalter bauen kann.

Unvergesslich bleiben wird auch die Visite von Prinz Kurt I. und den Aktiven der Ersten Großen Stolberger KG. Die Bühne und die Herzen der Jecken im Saal nahm Kurt I. im Sturm – er versteht es nun einmal mitzureißen und brachte die Atschinesen nebst ihren Gästen mit seiner Version des kölschen Hits „Piraten“ auf die Stühle.

Mit vereinten Kräften

Doch mit vereinten Kräften geht alles besser, und so legten der Kupferstädter Narrenherrscher nebst Mitstreitern einen Stippeföttchen-Tanz hin, der auch und gerade den großen Gesellschaften von Köln zur Ehre gereicht hätte. Dass dieser Jubiläumsfrühschoppen ein so durchschlagender Erfolg geworden ist: Kurt I. und die bestens aufgelegte Truppe der Ersten haben maßgeblich mit dafür gesorgt. Und gar nicht mal wie nebenbei sorgte der Prinz dafür, dass der volkstümliche Ton gewahrt blieb.

Das taten auf ihre Weise auch die vier „Karamba Männcher“, deren Band seit 30 Jahren existiert und von daher Stolbergs „dienstälteste“ Mundart-Gruppe ist. Die Vier besitzen in der Stadt Kultstatus und brauchten in der Mehrzweckhalle nur wenige Akkorde zu spielen, damit ihre Fans aus sich herausgingen und tanzten.

Mit diesem Auftritt wie mit der gesamten Programmgestaltung hatten die Atschinesen jedenfalls sich und ihren Anhängern das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht. Für die nächsten sechs mal elf Jahre lässt der Jubiläumsfrühschoppen mit Sicherheit das Beste erhoffen.

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