Stolberg-Breinig - Johnny Görtz bereut seinen Wechsel nach Breinig nicht

Johnny Görtz bereut seinen Wechsel nach Breinig nicht

Von: Lars Brepols
Letzte Aktualisierung:
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Hier noch im Trikot des SV Breinig: Johnny Görtz. Foto: schl

Stolberg-Breinig. Exakt 20 Jahre hat Johnny Görtz für die Brander Borussia gespielt. Vor der Saison dann der überraschende Wechsel des Fußball-Torhüters zur Schützheide. „Ich habe eine neue sportliche Herausforderung gesucht”, sagt der 27-Jährige jetzt.

Bereut hat er seinen Wechsel bislang nicht. Und auch der SV Breinig freut sich, endlich wieder einen sicheren Rückhalt mit Ausstrahlung in den eigenen Reihen zu haben.

„Ich fühle mich sehr wohl beim SV Breinig. Die Jungs haben mich sehr gut aufgenommen”, ist der Wirtschaftsingenieurstudent erleichtert. Überraschend, denn gerade zwischen dem SVB und der Borussia kochten zu gemeinsamen Landesligazeiten die Emotionen oftmals über. „Das ist aber alles vergessen”, sagt Görtz, „momentan stimmt hier alles, auch das drumherum.”

Nur sportlich läuft der Motor derzeit nicht ganz auf Hochtouren. Auch wenn die Breiniger als Tabellendritter nur einen Punkt Rückstand auf den Ersten SV Rott aufweisen. Doch in den letzten drei Spielen konnte die Elf von der Schützheide nur das Heimspiel gegen Kellersberg für sich entscheiden (3:0).

Am vergangenen Wochenende kassierte der SVB eine empfindliche 1:3-Klatsche gegen Rhenania Richterich. „Das war eine absolute Katastrophe, was wir da abgeliefert haben. Keiner hat seine Normalform erreicht”, zeigt sich Görtz selbstkritisch.

Gegen Westwacht Aachen (Sonntag, 14.30 Uhr) wollen er und seine Mannschaftskollegen Wiedergutmachung betreiben. „So eine Leistung wie gegen Richterich werden wir sicher nicht noch einmal abliefern”, verspricht die neue Nummer 1 der Breiniger. „Das ist ein Derby und ich hoffe, dass uns viele Zuschauer unterstützen.”

Das Spiel könnte Richtungsweisend für die kommenden Wochen werden, denn anschließend trifft der SVB auf die TOP-Teams Euskirchen und Niederau.

„Wir müssen Westwacht unbedingt schlagen, um oben dranzubleiben”, verdeutlicht der erfahrene Schlussmann. Die große Chance, am Ende den großen Wurf zu schaffen und mit den Breinigern aufzusteigen, will er sich so lange wie möglich erhalten.

„Die Mannschaft hat das Potenzial oben mitzuspielen. Hier kann einiges entstehen”, spricht Görtz aus Erfahrung.

Ganze sechs Jahre stand er schon als Stammkraft in der Verbandsliga zwischen den Pfosten, ehe er zweimal mit der Borussia abstieg. „Natürlich würde ich auch mal gerne aufsteigen, aber unser Ziel ist es, unter die ersten sechs zu kommen”, zeigt sich der Keeper noch bescheiden.
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