Jetzt geht es mit dem Einkaufszentrum voran

Von: Jürgen Lange
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Baubeginn: Auf dem Kistenplatz an der Eisenbahnstraße in Atsch haben gestern die Arbeiten für das neue Einkaufszentrum begonnen. Voraussichtlich im August wird die Eröffnung sein. Foto: J. Lange

Stolberg-Atsch. Die Anfänge der Idee datieren aus den Tagen um die Jahrhundertwende. Saint-Gobain suchte nach einer Folgenutzung für ihren nicht mehr benötigten Kistenplatz an der Eisenbahnstraße (L 23), die Vermarktung der Altlast erwies sich schwierig. Mit einer weitgehenden Versiegelung der Fläche könnte das Problem gelöst werden.

Eine halbe Dekade später präsentierte die frühere Technische Beigeordnete Simone Kaes-Torchiani (CDU) die Lösung: eine Nutzung als Gewerbe- und Einzelhandelsstandort.

Doch es sollten noch etliche Jahre ins Land ziehen, bis am Montag die Bagger am Atscher Ortseingang abgeladen wurden und mit dem Bau eines Fachmarktzentrums begonnen werden konnte. Die Stadt musste zuerst ein Einzelhandels- und ein Konzept für die Innenstadt vorlegen, und den Wunsch des Investors nach einer kompletten Nutzung als Einzelhandelsstandort regional und mit der Bezirksregierung abstimmen.

Letztlich musste ein Verkehrsgutachten erstellt werden, nach dem in den kommenden Monaten im Bereich des Dreiecks vor allem die Einmündung der Sebastianus­straße (L 236) umgestaltet wird, um das erwartete zusätzliche Verkehrsaufkommen bewältigen zu können.

Dabei wurde bereits dem erheblichen Mehrverkehr durch den Anschluss Stolbergs an die Autobahn 44 bei Eilendorf Rechnung getragen.

Jetzt werden bei optimalem Verlauf noch einmal neun Monate ins Land ziehen, bis Gebäude und Umfeld soweit gestaltet sind, dass die Nutzer einziehen können, kalkuliert Investor Dirk Schlun, der mit dem Partner Ten Brinke über sieben Millionen Euro in das Projekt investiert.

Im August 2014 dürfte dann mit der Eröffnung der vier Märkte zu rechnen sein: Ein Vollsortimenter (Edeka / 1500 m2 Verkaufsfläche), ein Getränkemarkt (Trinkgut / 680 m2), ein Discounter (Netto / (800 m2) und ein Drogeriemarkt (dm / 800 m2) sollen dann auch die lang ersehnte Nahversorgung des Stadtteils Atsch sicherstellen.

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