Jeder kann den Titel in der Kupferstadt erreichen

Von: dim
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Die Titelkämpfe können begin
Die Titelkämpfe können beginnen: Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und Klaus Wohnaut (v. r.) setzen die ersten Holzkugeln auf die Foto: Müller

Stolberg. Was dem Karnevalisten die „11” ist dem Kegler die „9” - könnte man meinen, denn Kegelfreunde hören kaum einen Ausspruch lieber als „alle Neune”.

Bei der Stolberger Stadtmeisterschaft im Kegeln, die am Samstag offiziell eröffnet wurde, spielt jedoch die „6” eine große Rolle. Im Gebiet der Kupferstadt verteilt wird auf sechs Bahnen gespielt, und jede teilnehmende Mannschaft tritt sechs Mal an. „Die besten fünf Ergebnisse fließen in die Wertung ein, und wir spielen mit einem Streichergebnis”, erklärt der neue Vorsitzende des ausrichtenden Stadtverbands der Kegler, Dominik Loogen.

Im Einzelwettbewerb sind die Spieler zudem in sechs Gruppen eingeteilt. „Die Teilnehmer werden entsprechend ihrem Schnitt vom Vorjahr eingeordnet, um Chancengleichheit und Fairness zu gewährleisten”, beschreibt Dieter Düppengießer, Geschäftsführer des Stadtverbands den Modus. Neue Teilnehmer würden zunächst in der untersten Gruppe starten, könnten aber bei herausragenden Leistungen im nächsten Jahr gleich der Spitzengruppe zugeordnet werden. „Wichtig ist, dass jeder, egal in welcher Gruppe er spielt, Stadtmeister werden kann”, betont Düppengießer.

Dies gelte selbstverständlich auch für die Teams, die in zwei Gruppen spielen. Zehn Mannschaften, insgesamt 87 Kegler und fünf Keglerinnen, bestreiten die aktuelle Stadtmeisterschaft, und alle Teams kommen aus der Kupferstadt - noch. „Der Trend ist leider Rückläufig.

Einst nahmen 25 Mannschaften und mehr als 200 Aktive an dem Wettbewerb teil, doch diese goldenen Zeiten sind vorbei”, sagt Loogen. Deshalb habe der Stadtverband entschieden, künftig offene Stolberger Meisterschaften zu veranstalten, bei denen Spieler aus der gesamten Städteregion antreten können. „Dadurch hoffen wir, das Teilnehmerfeld zu stärken, langfristig die Zukunft der Stadtmeisterschaften zu sichern und die Tradition des Kupferstädter Kegelsports dauerhaft bewahren zu können”, führt Loogen aus.

Siegerehrung im März

Einige Kontakte seien durch den Städtevergleich im Kegeln zwischen Stolberg und Eschweiler, der 2010 erstmalig stattfand, bereits geknüpft. „Die Premiere ging übrigens zu Gunsten der Kupferstadt aus”, ergänzt Düppengießer. Aus terminlichen Gründen habe der Städtevergleich 2011 auf März kommenden Jahres verschoben werden müssen; der Wettbewerb werde aber weiterhin regelmäßig abgehalten. Am Sonntag, 18. März 2012 wird auch die Siegerehrung der Stolberger Stadtmeisterschaft erfolgen, auf Wunsch der Teilnehmer in Form eines geselligen Frühschoppens.

Bis dahin heißt „gut Holz” für die Aktiven, die alle am Samstag ihre ersten Partien aufnahmen. Die ersten Kugeln rollten traditionell als Schirmherr Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und als Vertreter für die Sparkasse Klaus Wohnaut auf einer der beiden Bahnen in der Gaststätte „En de Kess”.
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