Jazz-Klassiker virtuos zu Gehör gebracht

Von: dö
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Meisterhafte Vorführung: Daniel Kögel, Tim Finoulst und Patrick Kessels (v.l.) begeisterten auf Gut Kranensterz mit Jazzmusik. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Büsbach. Daniel Kögel aus Eschweiler hat sich als Pianist auch überregional einen Namen gemacht. Sein Talent, klassische Jazzmusik eindrucksvoll und nachhaltig aufzuführen, stellte der 40-jährige Komponist und Musikproduzent jetzt beim „Jazz-Matinee“ auf Gut Kranensterz unter Beweis.

Daniel Kögel spielte schon als Achtjähriger Klavier, Orgel und Keyboard. Inzwischen ist der 40-Jährige Berufsmusiker. Sein Orchester trägt den Namen „Daniel Kögel Hammond Trio“. Bei seinem Konzert in Stolberg wurde Kögel unterstützt von Patrick Kessels am Schlagzeug und Tim Finoulst an der Gitarre. Gemeinsam hatten sie sich dem Mainstream-Jazz verschrieben und brachten im ersten Teil des Konzertes unter anderem Stücke von George Gershwin, Bill Evans, Herbie Hancock und Keith Jarret zu Gehör.

Kögels Können, die Orgel virtuos zu spielen und dabei flink über die Tasten zu eilen, machte sich besonders bei dem Gershwin-Stück „Summertime“ und der Don Cherry Komposition „Black Orpheus“ effektvoll und imposant bemerkbar. Im zweiten Teil des Konzertes wurden dann Funk-, Blues- und Soulstücke der 1970er und 1980er Jahre aufgeführt. Die Zuhörer, die es sich im Innenhof des Anfang des 19. Jahrhunderts entstandenen Bauernhofes unter Sonnenschirmen gemütlich gemacht hatten, waren begeistert. Immer wieder wurde Szenenapplaus gespendet.

Mit Spontaneinlagen

Mit ihrem engagierten Spiel verstanden es die drei Musiker - auch Finoulst und Kessels - durch Spontaneinlagen zu überzeugen. Dies wurde denn auch mit viel Beifall belohnt. Die Besucher der Matinee wurden allerdings nicht nur mit Musik verwöhnt. Gastronom Thomas Voncken hatte für einen kleinen Imbiss gesorgt.

Fortgesetzt wird die Jazz-Matinee-Reihe auf Gut Kranensterz, Aachener Straße 61, am Sonntag, 1. September, um 11.30 Uhr. Dann tritt die Gruppe „Echoes of Nawlins“ auf.

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