Stolberg - Jahrhundertregen beim abendlichen Unwetter im Stolberger Stadtgebiet

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Jahrhundertregen beim abendlichen Unwetter im Stolberger Stadtgebiet

Von: gro
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Stolberg. Das Unwetter, das am Freitag vergangener Woche über Stolberg hinweggezogen ist und dabei beträchtlichen Schaden angerichtet hat, war im Hinblick auf die Niederschlagswerte rekordverdächtig.

„An der Messstation an der Schule Talstraße hat der Regen nahezu einem 100-jährlichen und am Rathaus einem mehr als zehnjährlichen Ereignis entsprochen”, bilanziert Josef Braun.

Erklärt ist nach Aussage des städtischen Fachbereichsleiter damit auch, warum an vielen Stellen im Stadtgebiet das Kanalsystem völlig überlastet war. „Solche Wassermassen sind durch keine Kanalisation beherrschbar, man muss hier tatsächlich von höherer Gewalt sprechen.”

Als konkretes Beispiel führt Braun die Messstation Talstraße an. Dort fielen am besagten Freitag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes innerhalb von zehn Minuten - zwischen 19.05 und 19.15 Uhr, 23,7 Millimeter Regen. Dies entspreche der Wassermenge, die statistisch gesehen alle fünf Jahre einmal in einer ganzen Stunde in Stolberg niedergeht.

Inwieweit sich diese Statistik in Zukunft ändern wird, bleibt noch abzuwarten. Offensichtlich ist jedoch bereits jetzt, dass aufgrund des Klimawandels immer häufiger mit Unwettern und Starkregen gerechnet werden muss - und deshalb ebenfalls mit überlasteten Kanalsystemen.

„Ich empfehle deshalb dringend, geeignete Rückstausicherungen einzubauen”, appelliert Josef Braun an die Adresse der Hauseigentümer. Für tief liegende Räume sei zudem eine zusätzliche Sicherung gegen Überflutung sinnvoll. Schließlich kann auch das über die Oberfläche abfließendes Wasser für große Probleme und erhebliche Beschädigungen an Gebäuden sorgen.
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