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Jahreshauptversammlung: Der Geschichtsverein zieht Bilanz

Von: dö
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Stolberg. Das Fundament des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins besteht aus mehreren Säulen. Dazu gehören unter anderem die Exkursionen, die Vorträge, die Herausgabe heimatkundlicher Literatur, die Ausstellung auf der Burg sowie die Unterhaltung und Betreuung eines Bücherarchivs.

Eine Rolle spielten diese Schwerpunkte jetzt auf der Jahreshauptversammlung der Geschichtsfreunde im Kupferhof Rosental. Für die Berichterstattung war Helmut Schreiber zuständig, der in seiner Eigenschaft als Vorsitzender für den Rückblick eine Power-Point-Präsentation nutzte. Dazu gehörten Bilder, die der Vortragsreihe gewidmet waren, die sich beispielsweise mit der Geologie der Eifel, der Baugeschichte der Burg und der Schlacht bei Baesweiler beschäftigt hatte.

Aber auch die Exkursionen und Betriebsbesichtigungen, zu deren Zie­len die Abtei Brauweiler, das Couven-Museum, die Bronzegießerei des Metallbildners Bonifatius Stirnberg, die Firma Prym und die Ausstellung über das künstlerische Schaffen von Ewald Mataré gehört hatten, waren Inhalte der Präsentation.

Beleuchtet wurde auch die mehrtägige Studienreise in die Toskana, die die Geschichtsfreunde mit vielen neuen Eindrücken versorgt hatte. Ein weiteres Thema der Versammlung war der kürzlich erfolgte Umzug in neue, größere Archivräume. Denn der Geschichtsverein hat sein rund 6000 Exemplare umfassendes Buchlager von der Ritzefeldstraße in das ehemalige Vichter Pfarrhaus an der Kranzbergstraße verlegt.

Dort steht dem Verein jetzt neben zwei Kellerräumen auch ein Versammlungszimmer zur Verfügung. Genutzt wird der umfangreiche Bestand für den jährlichen Buchverkauf auf der Burg. Der Erlös kommt der Herausgabe heimatkundlicher Literatur zugute.

Davon wird auch das neue Buch profitieren, dessen Herausgabe und Vorstellung für November dieses Jahres geplant ist. Helmut und Katharina Schreiber werden die Reihe um den Handel und Wandel der Kupferstadt um ein weiteres Werk ergänzen: Thema ist diesmal Stolbergs Mitte.

Viel vorgenommen hat sich der Geschichtsverein auch im Rahmen der traditionellen Vortrags-, Exkursions- und Ausstellungsreihe. Los geht es Mitte Februar mit dem Vortrag über den Nordkanal, der Anfang des 19. Jahrhunderts die Maas mit dem Rhein verbinden sollte. Danach folgen Vorträge und Exkursionen, die beispielsweise dem Kaffeeschmuggel, der Burg Holzheim, der Zollfeste Zons und der Firma Kerschgens gewidmet sind. Mit dem Vichtbach beschäftigt sich eine Ausstellung, die unter der Leitung von Karl Meurer in der Adventszeit auf der Burg präsentiert wird. Zum Schluss der Versammlung ehrte Helmut Schreiber fünf langjährige Mitglieder mit Urkunden und Buchpräsenten.

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