Jagd auf Geschwindigkeitssünder: Am Dienstag wird geblitzt

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
3261587.jpg
Robert Baumann AAachen. Etwas abseits von der Straße parkt Polizeikommissar Jürgen Kemper das Fahrzeug. Aus der Windschutzscheibe hat er und sein belgischer Kollege, Polizeiinspektor Christian Festjens, freie Sicht auf die viel befahrene Straße in Roe

Stolberg. Die Kupferstadt ist ein Sorgenkind von Klaus Oelze. Nicht nur in Sachen Kriminalität, sondern auch beim Verkehr. So sehen das zumindest die Bürger. Denn sie haben die Einladung des Polizeipräsidenten angenommen und Stolberg ist bei der Abstimmung der Bevölkerung unter die Top 3 gekommen.

Zumindest in der subjektiven Wahrnehmung wird in dieser Stadt sehr oft zu schnell gefahren: Und zwar ganz besonders intensiv auf der Konrad-Adenauer-Straße in Büsbach. Dort müssen Auto- und Motorradfahrer heute mit entsprechenden Kontrollen rechnen.

Im Vorfeld ihres sechsten Blitzmarathon im Land NRW hatte die Polizei eine Übersicht von insgesamt 339 Kontrollstellen für die Städteregion ins Internet gestellt. Die Bürger konnten mitbestimmen, an welchen Stellen die Polizei sie bzw. ihre Geschwindigkeit heute kontrollieren wird.

Dabei handelte es sich einerseits um polizeilich bekannte Unfallgefahrenstellen, andererseits um Straßen, die von den Bürgern als Raserstrecken gemeldet wurden. „Insgesamt haben sich rund 1000 Bürger beteiligt“, berichtet Polizeisprecher Werner Schneider. Vor allem seien Punkte an Schulen und Kindergärten gemeldet worden, so Schneider weiter.

Auf Basis dieser Rückmeldungen haben Polizei und Städteregion 98 Kontrollstellen auf 88 Straßen in den Kommunen der Städteregion ausgesucht, auf denen heute die Geschwindigkeit gemessen wird.

Sieben Messstellen davon liegen alleine auf Stolberger Stadtgebiet. Eben auf der Konrad-Adenauer-Straße in Büsbach, auf der Sebastianusstraße in Atsch, auf der Höhenstraße auf dem Donnerberg, am Markusplatz in Mausbach auf der Straße „Breinigerberg“sowie auf der Bergstraße und der Eschweilerstraße in der Innenstadt.

Die Polizei ist von der Richtigkeit dieser Aktion überzeugt. „Letztlich geht es darum, Leben zu retten“, sagt Schneider. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Unfälle zurück gegangen, insbesondere die mit Schwerverletzten. Es gehe darum, die Geschwindigkeit insgesamt zu senken, so Schneider. Alle Stellen im Netz unter www.aachen.polizei.nrw.de.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert