Itertalklinik: Seniorenheim präsentiert sich

Von: mlo
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Froh gelaunt sitzen alle im Speiseraum beisammen. Die Evergreen-Trumpets sorgten für gute Laune. Foto: M.L. Otten

Stolberg. Zum 1. Tag der offenen Tür hatte die Itertalklinik Seniorenzentrum Stolberg Mitte, Rathausstraße 79, am Wochenende eingeladen.

Das Leitbild des Hauses, „Selbstständigkeit zu bewahren und zu fördern, Hilfe dort, wo sie nötig ist, zu erhalten und die Rechte der Bewohner zu unterstützen“ fand bei den Interessierten, die sich an diesem Nachmittag ein Bild von der Wohnstätte für Senioren machen wollten, anerkennende und lobende Worte.

Helle Räume

Einrichtungsleiterin Elvira von Wirth begrüßte ganz herzlich die gut gelaunt beisammen sitzenden Anwohner und Besucher des Hauses, unter ihnen Frau Dorothee Vermaaten, die neun Bilder zur Verschönerung der luftig, hellen Räumen hier platziert hatte. „Von ehemals 30 Bewohnern ist die Zahl seit Übernahme durch die Itertalklinik am 1. April 2015 auf 53 Personen angewachsen“, erzählte Einrichtungsleiterin Elvira von Wirth stolz. Die älteste Bewohnerin ist 102, die jüngste 65 Jahre alt.

Punkten können sie hier mit der guten Anbindung an die Innenstadt. Die freundlich gestalteten Innenräume laden ein, hier seinen Lebensabend zu verbringen. Die Wohnstätte hat guten Kontakt mit den Haus- und Palliativärzten, der Wundmanagerin und den Apotheken sowie der gerontologischen Abteilung des Alexianerkrankenhauses.

Es gibt einen mobilen Schuhverkauf und auch einen mobilen Optiker. Und im Bistro befindet sich ein Minikiosk. Viele Alltagsbegleiter stehen zur Verfügung, um den Vorstellungen der älteren Bewohner gerecht zu werden. Keiner wird alleine gelassen. Wenn zum Beispiel jemand zu anderen Uhrzeiten seine Mahlzeit einnehmen möchte, ist dies kein Problem.

Im „Itertal-Express“, der Hauszeitschrift, die 1997 zum ersten Mal herausgebracht wurde, und viermal im Jahr erscheint, erfahren die Bewohner Wissenswertes von den anderen Seniorenzentren in Walheim, Roetgen, Kornelimünster, Stolberg-Mitte und Stolberg-Breinig.

Mitgeschunkelt

Dr. Christoph M. Kösters, geschäftsführender Gesellschafter, versicherte, dass die Menschen hier vollstationär versorgt werden. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die „Evergreen Trumpets“, eine Musikgruppe aus dem Stolberg/Eschweiler Raum. Die Herren mit den schwarzen Westen wussten mit Songs und Hits der 80er Jahre zu begeistern. Manch einer sang und schunkelte gar mit.

Bevor alle mit Getränken und Kuchen verwöhnt wurden, gab Frau von Wirth bekannt, dass weitere Umbaumaßnahmen anstehen. So soll die Zentralküche in den alten Rewe-Markt verlegt werden, der Bau vergrößert und eine Tagespflege zur Entlastung der Angehörigen errichtet werden.

„Gemeinsam sprechen, lachen, singen, bewegen, essen und mehr machen die Tage angenehm, vertreiben Einsamkeit und Langeweile und lässt die gute Laune wachsen“, ergänzte Eva-Maria Kaiser, Diplom-Sozialpädagogin und Sozialdienstleistung der Itertalklinik Seniorenzentren.

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