Ist der Wolf in unserer Wildbahn willkommen?

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Der Wolf ist in Deutschlands freier Wildbahn wieder heimisch geworden, nachdem er lange Zeit ausgerottet war.

Stolberg-Mausbach. Es ist eine Sensation und aus Naturschutzsicht einer der größten Erfolge: Der vom Menschen ausgerottete und über Jahrhunderte verteufelte Wolf lebt seit 2000 wieder in Deutschlands freier Wildbahn. Die Tiere wurden nicht künstlich ausgesetzt, sondern sie haben auf eigenen Pfoten zurück gefunden.

Der Urvater unseres Haushundes belegt die Eignung der vom Menschen besiedelten und intensiv genutzten Mitteleuropäischen Kulturlandschaft als seinen Lebensraum. Der Wolf ist kein Anzeiger von Wildnis, sondern fügt sich erfolgreich in die Kulturlandschaft ein.

Damit berührt er den Alltag von Schafhaltern, Jägern oder Waldbesuchern und wirft Fragen über das neue Zusammenleben auf. Viele Menschen heißen den Wolf willkommen, doch nicht immer ist der neue Nachbar Wolf unumstritten.

Obschon er mit etwa 35 Familien eine der seltensten Tierarten Deutschlands ist, werden Forderungen laut, den Bestand zu regulieren. Wird sich bei uns die Einsicht durchsetzen, dass heutzutage die Nachbarschaft von Mensch und Wolf möglich ist – so wie es uns fast alle anderen europäischen Staaten vorleben?

NABU-Wolfsbotschafter Jürgen Tillmann berichtet heute um 19 Uhr über den aktuellen Stand Deutschlands wilder Wölfe und das Projekt. Veranstaltungsort ist die Gaststätte „Kupferkanne“, Markusplatz 15 in Stolberg Mausbach.

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