Stolberg - Interreg-Projekt „Linguacluster”: Schüler knüpfen Auslandskontakte

Interreg-Projekt „Linguacluster”: Schüler knüpfen Auslandskontakte

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Stolberg. Die Euregio Maas-Rhein lebt von der engen Nachbarschaft ihrer unterschiedlichen Sprachen und Kulturen, die große Möglichkeiten eröffnen. „Die Sensibilisierung für die Kulturen und Sprachen der Nachbarländer spielt an den meisten Schulen der Euregio bislang aber eher eine untergeordnete Rolle”, erklärt Florian Niehaus, Projektkoordinator des Interreg-Projektes „Linguacluster”.

„Die Schülerinnen und Schüler an den Schulen in der Euregio Maas-Rhein sollen im Schulalltag noch stärker spüren, dass sie in Grenznähe leben, wie spannend dieser Lebensraum Grenzland ist und welche Chancen sich hier mit Hinblick auf den persönlichen Horizont, aber auch für die spätere Karriere bieten”, erläutert Niehaus weiter die Motivation für ein neues Förderinstrument, das die Bezirksregierung Köln gemeinsam mit der Regio Aachen auch den Stolberger Schulen zur Verfügung stellt.

Mit bis zu 1400 Euro (Grundschulen 500 Euro) fördert Linguacluster deutsche Schulklassen, die bei einem Austauschtreffen in Kontakt mit französisch- oder niederländischsprachigen Schülern aus dem Nachbarland kommen möchten. Dabei kann es sich auch um Eintagesbegegnungen handeln, die maximale Förderung wird jedoch nur bei mehrtägigen Projekten gewährt.

Interessierte Schulen aller Schulformen können sich noch bis zum 21. Januar bei der Regio Aachen melden. „Nur durch direkte Begegnungen kann das besondere Potenzial unserer Region - Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz - optimal gefördert werden. Deshalb setzen wir hier einen wirklichen Schwerpunkt”, ergänzt Manfred Bausch, stellvertretender Geschäftsführer der Regio Aachen.

Neben der finanziellen Förderung erhalten interessierte Schulen auch praktische Hilfe. Die Bezirksregierung Köln und die Regio Aachen unterstützen die Schulen bei der Initiierung und Durchführung solcher Begegnungen unter anderem durch die Vermittlung von Partnerschulen sowie die Information über didaktische Materialien und Konzepte.

Schulen und Lehrer, die sich für die Fördermöglichkeiten des Projektes interessieren, Lehrer, die Unterstützung bei der Gestaltung „euregionaler Inhalte” für ihren Unterricht benötigen oder die bei der Entwicklung und Erprobung euregionaler Lehrmaterialien mitwirken möchten, können sich an die Regio Aachen wenden: Florian Niehaus/Mirto Valsamidou, Theaterstraße 67, 52062 Aachen, E-Mail info@regioaachen.de oder Tel. 0241/56861-0 oder Fax 0241/56861-61.
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