Internationales Country-Festival feiert 30-jähriges Bestehen

Von: ltl
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Ob Trapper, Indianer, Farmer-Familien oder Cowboys mit ihren Pferden, beim internationalen Country Festival lebt der Wilde Westen ein Wochenende lang in der Finsterau Foto: D. Müller

Stolberg. Auf der Ranch der Copper City Pioneers mitten im Wald in der Finsterau lassen die Mitglieder des Vereins den Western immer wieder aufleben. Jeden Mittwochabend treffen sie sich dort, um Line Dance zu proben, aber auch, um einfach die Gesellschaft inmitten von Saloons und Lagerfeuerstellen zu genießen.

An manchen Wochenenden wird sogar das Leben des Wilden Westens möglichst originalgetreu nachgelebt. In diesem Jahr begeht der 68 Mitglieder zählende Verein das 30. Jahr seines Bestehens. Damals, also Mitte der 1980er Jahre, leisteten die Copper City Pioneers noch wahre Pionierarbeit in der Kupferstadt, da Country- und Westerntanz sowie die dazugehörige Musik in der weiten Umgebung noch weitgehend unbekannt waren. Übersetzt bedeutet der Vereinsname also passend „Kupfer-Stadt-Pioniere“. Die harte Arbeit machte sich dann auch bezahlt, waren es zu Hochzeiten sogar knapp 200 Mitglieder.

Jubiläum wird gebührend gefeiert

Aber auch wenn die Aktiven weniger werden, erfahren die Veranstaltungen der Copper-City-Pioneers auch nach 30 Jahren einen regen Zulauf. Und wie könnten die Pioniere so ein Jubiläum besser feiern, als mit dem schon zur Tradition gewordenen Internationalen Country Festival?

Alle Interessierten sind bei der zweitägigen Veranstaltung am Samstag, 11., und Sonntag, 12. Juli, eingeladen, auf die 800 Quadratmeter große Ranch mit angrenzendem Fluss und Pferdekoppel nahe Zweifall zu kommen. In den vergangenen Jahren wurde das internationale Festival auch seinem Namen mehr als gerecht, fanden sich auf der Ranch Gäste aus Polen, Österreich, Belgien, den Niederlanden, aber auch aus Mainz, Köln oder Düsseldorf ein. Das abwechslungsreiche und familienfreundliche Programm des Veranstalters kann sich auf alle Fälle wieder sehen und hören lassen.

Neben Live-Musik von „White Falcon“, „The Flat Iron Band“ und „Nick McAlley“, gibt es Westernverkaufsstände mit Country-Accessoires und einen Tanz-Workshop. Auch für reichlich Verpflegung, natürlich im Westernstil, ist gesorgt. Ob Bohnen, Bratkartoffeln, Gegrilltes oder das obligatorische Kuchenbuffet, für jeden Western-Fan ist etwas dabei.

„Auch die Kinder können sich hier nach Herzenslust austoben“, verspricht Sigi Kress, Vorsitzender der Copper-City-Pioneers, dass auch der Spaß bei den Jüngsten nicht zu kurz kommt. Kleiderordnung gibt es übrigens keine. Zu einigen in modernem Zivil gekleideten Gästen gesellten sich bei den Festivals in all den Jahren zahlreiche Trapper, Cowboys, Indianer und ganze Farmer-Familien, die wieder ihre Zelte in der Finsterau aufschlagen werden und in diesen auch übernachten.

Los geht es am Samstagnachmittag um 16 Uhr. „Das Ende am ersten Tag ist aber offen, schließlich gibt es am Gelände keine Nachbarn, die die Musik stören könnte“, freut sich Kress auf eine lange Nacht, die gemütlich am Lagerfeuer ausklingen wird.

Mit einem deftigen Westernfrühstück geht es am Sonntag ab 10 Uhr weiter. Gegen 17 Uhr endet das Festival, da die Veranstalter noch abbauen und aufräumen müssen. Dann werden auch die Westernfreunde ihre Zelte abbauen und die Gäste aus ganz Deutschland und den Nachbarländern sich auf die Heimreise machen. Im Gepäck haben sie dann hoffentlich zwei unvergessliche Tage, ganz im Zeichen des Wilden Westen.

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