Interesse an Firmensitz in Camp Astrid ungebrochen

Von: Jürgen Lange
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Als erstes Unternehmen möchte die sich „Aachen Institute for Nuclear Training GmbH“ im Innenbereich von Wallonischem Ring und Königin-Astrid-Straße ansiedeln. Foto: J. Lange

Stolberg. Auf einem weiterhin positiven Weg befindet sich die Vermarktung des Gewerbegebietes Camp Astrid. Details dazu wird Michael Eßers auf der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Arbeitsplatzsicherung am Donnerstag präsentieren.

„Derzeit haben wir 16 Reservierungen für Flächen“, erklärt der Wirtschaftsförderer weiter, „in den Fällen, in denen Unternehmer ein konkretes Kaufinteresse signalisiert haben“. Damit könne der positive Trend bei der Vermarktung beibehalten werden. „Insgesamt sind derzeit mehr als drei Hektar Gewerbefläche Gegenstand von konkreten Verkaufsgesprächen“, berichtet Eßers. Dabei schwanken die Grundstücke zwischen 900 und 5000 Quadratmeter Größe.

Nachdem im vergangenen Jahr vier Gewerbeareale verkauft werden könnten, liege aktuell für den Verkauf von zwei weiteren Grundstücken die Zustimmung der entscheidenden Gremien vor. „Ein Vertrag wird derzeit per Rundbeschluss unterzeichnet“, erklärte Bürgermeister Tim Grüttemeier auf Anfrage.

Zum einen möchte ein Unternehmen aus dem Bestand seine Gewerbeflächen erweitern, zum anderen siedelt ein Produktionsserviceunternehmen aus Aachen nach Stolberg um, um am neuen Standort am Wallonischen Ring zu expandieren. Die Unternehmer Dr. Andreas Havenith und Dr. John Kettler möchten etwa zweieinhalb Millionen Euro auf einer Fläche von rund 3500 Quadratmetern für ihre Firma „Aachen Institute for Nuclear Training GmbH“investieren (wir berichteten). Sie sind in der Forschung und Entwicklung sowie in der Aus- und Fortbildung im Bereich der Kerntechnik tätig und beraten zudem die Atomwirtschaft. In der Kupferstadt wollen sie vor allem ihren Geschäftszweig „Entwicklung innovativer Messtechnik weiter ausbauen. Bis zum Bau des neuen Sitzes firmiert das Unternehmen bereits im Stolberger Dienstleistungszentrum an der Cockerillstraße.

Darüber hinaus signalisieren vier der Unternehmen mit Flächenreservierung einen kurzfristigen Investitionswillen, sagt Eßers, dass der Standort Camp Astrid von Gewerbeunternehmen aus der Kupferstadt wie auch aus allen Nachbarkommunen interessiert nachgefragt werde und viel versprechende Gespräche laufen.

Darüber hinaus erfährt aktuell die Infrastruktur des Gewerbegebietes ein bedeutendes „Update“: Der lokale Kommunikationsanbieter Net­Aachen führt den Breitbandausbau durch, so dass zukünftig eine zeitgemäße  Internetverbindung den Standort und seine Vermarktungsfähigkeit weiter verbessern werde.

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