Interessante Ausstellung im Kunsthaus NRW

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Stolberg/Kornelimünster. Das Kunsthaus NRW in Aachen-Kornelimünster präsentiert in diesem Herbst ein umfangreiches Ausstellungsprogramm.

Das Kunsthaus Nordrhein-Westfalen zeigt ab Samstag, 8. Oktober, nach 2015 die zweite Neupräsentation seiner Sammlung. Die neue Präsentation nimmt eines der losen Enden der Sammlung auf und ist Fragen nach der Identität der Kunstsammlung gewidmet: Wie ist die Sammlung „Kunst aus NRW“ entstanden und was hat sie geprägt?

In zwei Kapiteln macht die Präsentation zum einen die Anfänge der Sammlung sichtbar und beleuchtet zum anderen die Frage nach kultureller Identität aus heutiger Perspektive. Gegründet wurde die Sammlung 1948 von Mathias Engels, um die vom NS-Regime verfemte, moderne Avantgarde durch Ankäufe zu unterstützen und in Erinnerung zu bringen. Durch die Förderung der Kunst hoffte man, dem neu geschaffenen Bundesland eine kulturelle Identität zu geben.

Politische Identität

Ausgehend von diesem Versuch folgt die Ausstellung Motiven der Identifikation: von Industrie- und Autobahnlandschaften, über Dresscodes und Geschlechterbildern bis zur politischen Identität. Zugleich wird die Ausstellung „YouandMe“ der Düsseldorfer Fotografen Katja Stuke und Oliver Sieber eröffnet, eine neue Erwerbung im Programm der Förderankäufe.

Josefine Reisch hat eine neue Arbeit für das Kunsthaus im Rahmen der Reihe junge Künstlerinnen und Künstler aus NRW realisiert.

Am gleichen Abend lockt noch ein weiteres Kunstprogramm nach Aachen an die Jülicher Straße in das Ludwig-Forum. Hier ist ab 19 Uhr die Ausstellung Perspektive 04/Timo Seber GO, zu sehen. Ein Shuttlebus verkehrt zwischen den jeweiligen Orten.

Die „Sammlung mit endlosen Enden 02: Identitäten“ ist bis 24. September 2017 ausgestellt, das Projekt „YouandMe“ und die neue Arbeit „plus que moi“ von Josefine Reisch sind bis zum 22. Januar 2017 zu sehen.

Am Samstag, 8. Oktober, werden die Ausstellungen (im Kunsthaus in Kornelimünster um 16 Uhr, Einlass: 14 Uhr) schließlich gemeinsam eröffnet. Die Schau im Ludwig-Forum beginnt um 19 Uhr.

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