Intensive Wirkung im Inneren des Betrachters

Von: Dirk Müller
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Antonio Máro (rechts) und sein Sohn und Artibus-Kurator Rafael Ramírez Máro schaffen in einer künstlerischen Symbiose gemeinsam den abstrakten Expressionismus, den sie unter dem Künstlernamen Antonio Máro in der Burg-Galerie zeigen. Foto: D. Müller

Stolberg. Die Farbgebung der Malerei ist beeindruckend, Flächen und Strukturen korrespondieren, gehen Beziehungen ein, der Geist des Betrachters wird beflügelt. Am Sonntag, 3. August, beginnt um 12 Uhr in der Burg-Galerie die neue Artibus-Ausstellung mit abstraktem Expressionismus von Antonio Máro.

Zu sehen sind mehr als 20 großformatige Exponate von hoher Strahlkraft. Spiritualität, Wärme, Glanz, Weite, Ästhetik und Eleganz, aber auch die ewige Vergänglichkeit findet sich in den Werken beziehungsweise im Inneren des Betrachters, denn die Malerei geht eben dort eine intensive Wechselwirkung mit Herz und Verstand ein.

Die Werke regen unwiderstehlich zum Eintauchen an – in die Bilder und damit gleichsam in das eigene Selbst. Die expressionistische Malerei ist dabei nicht ausschließlich abstrakt: Auch menschliche Motive sind erkennbar, etwa die Silhouette eines Frauenkörpers. Und Tiere finden sich teilweise ebenfalls in den ausdrucksstarken Exponaten der neuen Artibus-Ausstellung.

Das Spiel mit Licht und Schatten fasziniert ebenso wie die Kompositionen aus Formen und Strukturen. Die Werke vermitteln teils Ruhe, können aber auch beinahe aufwühlen. Ihre volle Wirkung entfalten sie individuell im Zusammenspiel mit der Stimmung und der jeweiligen Lebenssituation des Betrachters.

Eine grundlegende Besonderheit dieser Ausstellung im Rahmen der Artibus-Reihe des städtischen Kulturprogramms ist schon der Künstler. Die zur Schau gestellten Werke sind tatsächlich nicht von dem einen Künstler Antonio Máro geschaffen worden. „Die Bilder entstehen in einer speziellen künstlerischen Symbiose“, erklärt der Artibus-Kurator Rafael Ramírez Máro, der zugleich ein Teil von Antonio Máro ist – im künstlerischen Sinne, aber nicht nur.

Es ist die Zusammenarbeit von Vater und Sohn, aus welcher der abstrakte Expressionismus des Künstlers Antonio Máros entsteht. „Dabei arbeiten wir durchaus auch gemeinsam an ein und demselben Bild“, beschreibt Antonio Máro. Der aus Peru stammende Künstler und Arzt leiht der eindrucksvollen „Gemeinschaftskunst“ mit seinem Sohn Rafael Ramírez Máro den Künstlernamen.

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