Instrumentalmusik auch mit seltenen Stücken reißt die Zuhörer mit

Von: doe
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Unter dem Dirigat von Louis Wilhelmus bot das große Blasorchester der SSG in der Velauer Kirche St. Franziskus eine beeindruckende Leistung. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Instrumentalmusik auf hohem Niveau präsentierten jetzt die beiden Formationen der Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft (SSG) in der Velauer Kirche St. Franziskus.

Technisch sauber wurde das Publikum mit englischen, irischen und norwegischen Advents- und Weihnachtsmelodien verwöhnt. Den Anfang machte das Jugendorchester „Just Music“, mit den aus den englischen Sprachraum stammenden Stücken „Hark, the Angels Swing“, „Jingle Bells“ und „Let it Snow“. Angespornt zu Höchstleistungen wurden die Jugendlichen, die sich kürzlich in der Eifel an einem Probewochenende auf diesen Programmteil vorbereitet hatten, von dem Dirigenten Markus Plum.

Anschließend übernahm Louis Wilhelmus das Dirigat, um mit dem großen Blasorchester dem Publikum norwegische, irische, englische und deutsche Weihnachtsmusik zu bieten. Dieser Programmteil begann mit dem bekannten Rondeau des englischen Barockkomponisten Henry Purcell, das Benjamin Britten später zu seinen Orchestervariationen verarbeitet hat. Nach einer norwegischen Weihnachtsouvertüre, die der Komponist Trevor J. Ford zusammengestellt hat, spielte das Klarinettenensemble die Romanze aus der Serenade B-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart.

Danach folgten die Stücke „Christmas Pipes“ des irischen Komponisten Brendan Graham und das „A swinkling Christmas“ des niederländischen Komponisten Willy Hautvast. Mit dem Medley „Fröhliche Weihnacht überall“ des deutschen Musikers Karl Pfortner endete der ausschließlich instrumentell geprägte Teil.

Publikum singt mit

Danach war das Publikum mit dem Adventslied „Tochter Zion“ zum Mitsingen aufgefordert. Quasi als Zugabe bot das SSG-Orchester abschließend die Weihnachtsmelodie „Ich weiß ein Hüttlein“. Dieses völlig unbekannte Lied, Louis Wilhelmus hat es nach eigenen Worten „ausgegraben“, wurde von dem Orchester begleitet, indem man nicht nur die Instrumente spielte, sondern auch mit eigenem Chorgesang diese anrührende und zu Herzen gehende Melodie anreicherte.

Das Publikum war begeistert. Lang anhaltender Applaus, wobei sich die Besucher von ihren Sitzen erhoben, waren der Lohn für die engagierte und niveauvolle Darbietung der beiden SSG-Formationen.

Es wirkten mit: Natalie Baumanns, Paulina Faust, Elke Hoffmann-Kittel und Cornelia Ohm (Flöte). Andrea Bauer, Gerlinde und Simon Evertz, Svenja Henningfeld, Johann Houben, Charlotte Kummer, Karl-Heinz Liske, Angelika Ohm und Silke Sous (Klarinette). Eva Kubasik (Bassklarinette). Hilde Eltester, Michael Ganter, Sabine Houben, Lena Molitor, Luca Sous und Mauricio Wilneder (Saxophon). Max Banfelder, Michael Conrads, Dirk Husung, Barbara Kerschgens, Robert Schneiders und Tim Schwan (Trompete). Rolf Brück, Maximilian Conrads, Markus Plum, Norbert Steffens und Niklas Fabi Reich (Posaune). Marius Ganter, Karl-Heinz Hambloch, Sirgit Kummer und Harald Steffens (Tenorhorn). Frank Conrads (Tuba). Tobias Nelles und Daniel Spix (Gitarre/Bass). Jan Cremer, Peter Faust und schließlich Henrik Küpper am Schlagzeug.

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