Stolberg - In vier Jahren verdient Stolberg mit LED

In vier Jahren verdient Stolberg mit LED

Von: -jül-
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Sie gehören bald der Vergangenheit an: HQL-Leuchten werden gegen LED ausgetauscht. Foto: J. Lange

Stolberg. Ob die Rechnung unter dem Strich letztlich aufgehen wird, lässt sich noch nicht sagen. „Aber wir sind auf einem guten Weg und liegen im Plan“, erklärt Günter Bachmann von der Stolberger Regionetz GmbH. 2650 LED hat das Infrastrukturunternehmen mittlerweile im Stadtgebiet installiert.

Rund 1400 sollen bis ins kommende Jahr hinein noch folgen. Dann ist die Stolberger Straßenbeleuchtung frei von Hochdruck-Quecksilberdampflampen (HQL).

Auf Juni 2012 geht das Programm zurück, das die Kupferstadt mit dem regionalen Versorger entwickelt hat, um gemeinsam Energie und Kosten dafür sparen zu können. Dazu hatte die Regionetz ein ursprünglich bis ins Jahr 2020 geplantes Austauschprogramm erheblich komprimiert. 1,7 Million Euro investiert das Unternehmen nun bis Ende 2016 in den Austausch der HQL-Leuchten, während die außerdem im Stolberger Straßenlaternen-Netz verwendeten Natriumdampf-Hochdruck-Leuchten (NAV) erst dann gegen die Halbleitertechnologie ausgewechselt werden, wenn sie defekt oder in 25 Jahren abgeschrieben sind – aus wirtschaftlichen Gründen: Bei einer üblichen Laterne an einer Haupterschließungsstraße werden 274 Watt bei HQL-, aber lediglich 112 Watt bei NAV-Lampen verbraucht; eine LED-Laterne kommt dagegen mit 68 Watt aus.

Der Vertrag der Stadt mit der Regionetz sieht vor, dass nach Amortisation der Investitionskosten zwei Drittel der Einsparung an die Stadt weitergereicht werden. Nache einer vorläufigen Prognose ist mit einer ersten Einsparung nach Abzug der Investitionskosten im Jahr 2019 zu rechnen. Amtsleiter Bernd Kistermann rechnet damit, dass erstmals für das Jahr 2022 eine volle Einsparung in Höhe von rund 175 000 Euro der Stadt gut geschrieben werden kann.

Bei der Umstellung auf LED wechselt die Regionetz lediglich die Beleuchtungsköpfe auf den Masten aus – darunter auch zahlreiche Produkte des Breiniger Herstellers ProfiLED. Für das laufende Jahr stehen noch große Teile der Innenstadt und Schevenhütte auf dem Investitionsplan, während Zweifall, Vicht, Münsterbusch sowie Breinig schwerpunktmäßig in 2016 folgen sollen. Bei einzelnen kleineren Straßenzügen kann es zwar zu Verschiebungen kommen, „aber wir halten fest an unserer Reihenfolge“, die sich laut Bachmann an der turnusmäßigen Wartung orientiert.

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