In Stolberg sind die Sternsinger los

Von: jan
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Eine von vielen Sternsinger-Gruppen, die Moment in Stolberg unterwegs sind: Caspar, Melchior und Balthasar mussten am Donnerstag wegen des Windes auf ihre Kronen aufpassen. Foto: Jansen

Stolberg. 20C+M+B+14. Das sind die Schriftzeichen, die die Sternsinger in diesen Tagen mit Kreide an die Türbögen in Stolberg schreiben. In einigen Stadtteilen sind die jungen Menschen schon unterwegs, um Geld für die Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit zu sammeln. In anderen Ecken Stolbergs brechen sie dieser Tage auf.

Am Donnerstag, am Freitag und vielleicht noch am Samstag sind die Sternsinger im Bereich St. Franziskus in Unterstolberg unterwegs. „Wir sind so lange unterwegs, bis wir fertig sind“, sagt Wolfgang Lüttgens. Der Familienvater begleitet seine Frau und Kinder bei der Sammelaktion durch die Kupferstadt. Dabei stößt die zehnköpfige Gruppe meistens auf positive Rückmeldungen. Viele Menschen freuen sich, wenn die Stellvertreter von Caspar, Melchior und Baltasar vor ihre Türe singen und den Segensspruch aufschreiben. „Das gilt sowohl für ältere Menschen, die das noch von früher kennen, als auch für jüngere, die die Aktion toll finden“, schildert Lüttgens die Reaktionen.

Die Antwort, dass sie wieder gehen sollen, weil der Mensch hinter die Eingangstüre nicht spenden wollen, hat die Gruppe nur einmal zu hören bekommen. Es gebe sogar noch Menschen, die dem Dreikönigssingen regelrecht entgegenfiebern. Sie lassen sich in ihren Pfarrkirchen auf eine Liste setzen und bringen so zum Ausdruck, dass sie auf jeden Fall besucht werden sollen.

Dass ganze Familien im Einsatz sind, wie im Fall der Lüttgens, ist übrigens schon lange keine Ausnahme mehr. „Das haben wir bei der Aussendungsmesse im Kölner Dom am vergangenen Montag gesehen“, sagt Wolfgang Lüttgens. Die Gruppe war dabei. „Da gab es viele erwachsene Sternsinger. Der Nachwuchs wird knapp.“ Auch in der Stolberger Gruppe. Einen Neuling im Gewand der Heiligen Drei Könige gibt es nicht. Alle waren schon mindestens vier Mal dabei, den Rekord hält Christian Lüttgens mit neun Sammel-Einsätzen für benachteiligte Kinder in den armen Gegenden der Welt.

Ein Element machten den Sternsingern schwer zu schaffen: der Wind. Die Gruppe um Familie Lüttgens zog so etwa ohne ihre Kronen los. Die wären ansonsten nämlich einfach weggeweht worden.

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