„In Memoriam“ zeigt Wendling einmal anders

Von: dim
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Ein Porträtfoto von Anton Wendling um 1950. Foto: A. Münchow

Aachen Stolberg. Es sind zwei Kupferstädter Erfolgsgeschichten „in Sachen Kunst“, die am kommenden Wochenende miteinander einhergehen: Die inzwischen siebte Auflage der beliebten Kupferstädter Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ beginnt am Samstag, 30. April, um 14 Uhr, und am Sonntag, 1. Mai, öffnen alle 18 Kunststationen der Tour ab 11 Uhr ihre Pforten zur freien Schau.

Eine dieser Kunststationen ist die Villa des Museumsquartiers Zinkhütter Hof, in der die sechste „In Memoriam“-Ausstellung eröffnet wird, die Werke von Anton Wendling zeigt (siehe Infokasten).

In der von Christa und Karl-Heinz Oedekoven ehrenamtlich ins Leben gerufenen und organisierten „In Memoriam“-Reihe waren bisher Exponate von Hermann Koch, Bert Stollenwerk, Karl Fred Dahmen, Alfred Holler sowie von Hubert Werden und Hanns Pastor zu sehen, und „In Memoriam“ ist seit Beginn der Ausstellungsreihe ein echtes Stolberger Erfolgsmodell. Zwischen 100 und 200 Kunstinteressierte wohnten den jeweiligen Ausstellungseröffnungen in der Regel bei.

Daran anknüpfen kann die neue Schau, die den bekannten Glaskünstler Anton Wendling vor allem von seinen anderen Seiten zeigt.

Kirchenfenster

Entwürfe von Kirchenfenstern sind ebenso zu sehen wie sakrale Motive, doch die sehenswerte Wendling-Retrospektive bietet viel mehr: Facettenreiche Akte treffen auf Porträts und politische Motive wie den „Spartakus“. Der Sammler und Kurator der Schau, Reiner Brochhausen, präsentiert rund 50 Exponate aus seinem privaten Fundus und mit vielen davon den „anderen Wendling“. Holzschnitte, Aquarelle und Zeichnungen beweisen Wendlings vielseitiges Schaffen in Villa/Herrenhaus des Museums Zinkhütter Hof.

Die Vernissage am Sonntag, 1. Mai, um 12 Uhr findet im großen Multifunktionssaal des Museums statt und wird musikalisch von Ryan Howland (Violine) begleitet. Nach Grußworten von Museumsleiter Sebastian Wenzler und Bürgermeister Tim Grüttemeier führt der Aachener Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke in die Wendling-Ausstellung ein.

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